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Quantum Break: Remedys Action-Spektakel im Test

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Quantum Break: Remedys Action-Spektakel im Test

Wer hat an der Uhr gedreht: Remedy Entertainment verbindet Videospiele und TV-Serien zu einer bildgewaltigen Mischung. Aber ist „Quantum Break“ auch der erhoffte Action-Hit?

Die Verknüpfung von Videospielen und Filmen faszinierte Entwickler und Spieler seit Anbeginn des Home-Entertainments. Ganz egal, ob frühe Versuche wie „Dragon’s Lair“, interaktive Filme wie „7th Guest“ oder moderne Interpretationen á la „Heavy Rain“ und „Beyond: Two Souls“ – Die Verquickung dieser beiden populären Medien fand bereits viele Ableger.

Das finnische Entwicklerteam Remedy Entertainment setzt aber mit „Quantum Break“ neue Maßstäbe. Die Macher von „Max Payne“ und „Alan Wake“ binden professionell gefilmte Serienepisoden in den Handlungszusammenhang des Third-Person-Shooters ein. Das Ergebnis ist ein technisch beeindruckendes Hochglanzspiel, das die Messlatte in puncto Inszenierung ein ganzes Stück höher legt.

Die Zeit ist ein Ei

„Quantum Break“ beginnt mit einem fehlgeschlagenen Zeitexperiment an der fiktiven Riverport University. Die Zeit zerbricht und nun ist es an Jack Joyce – gespielt durch „X-Man“ Shawn Ashmore – die Welt vor der Zerstörung zu retten. Wir möchten an dieser Stelle gar nicht zu sehr in Details gehen, denn „Quantum Break“ ist ein erzählendes Spiel. Ähnlich wie ein Kinofilm oder eine gute Serie zieht der Shooter seine Faszination aus dem ersten (und zweiten) Erleben seiner Geschichte und den daraus resultierenden Überraschungen.

Quantum Break - Bild 6

Jack nimmt es im Verlauf mit den Truppen von Monarch Solutions auf. Das millionenschwere Unternehmen von Paul Serene – gespielt durch Aidan Gillen aus „Game of Thrones“ – hat offenbar eigene Pläne für die Zeitreisemaschinen. Wie Jacks Bruder Will – dargestellt durch Dominic Monaghan aus „Lost“ und „Der Herr der Ringe“ – in das Zeitchaos passt, wollen wir an dieser Stelle noch nicht verraten.

Zwischen den Zeilen

Remedy wählt für „Quantum Break“ eine sehr alternative Erzählweise. In den fünf Akten der Hauptgeschichte kontrolliert ihr Jack Joyce. Jeder Akt wird mit einem so genannten Knotenpunkt beendet, an dem ihr entscheidet, wie es weitergehen soll. Dann wiederum wird das Spiel durch vier Serienepisoden unterbrochen, die in ihrem Produktionsaufwand und der Charakterdarstellung aktuellen Netflix Originals in nichts nachstehen. Inhaltlich rollen die durchaus spannenden Folgen die Story aus anderen Blickwinkeln auf und beleuchten so die Geschehnisse abseits von Hauptdarsteller Jack Joyce.

Die Kombination aus Ingame-Akten und eingestreuten Serienfolgen funktioniert überraschend gut. Zwar bauen die Serienfolgen auf den Inhalten des Actionspiels auf, gleichzeitig aber funktionieren beide auch problemlos unabhängig von einander und erzählen ihre eigenen Geschichten. Darüber hinaus schaffen die Entscheidungsmomente einen hohen Wiederspielwert, da ihr das Abenteuer unter veränderten Vorzeichen mehrmals durchspielen könnt.

Actionheld mit Schwächen

„Quantum Break“ setzt in Sachen Inszenierung und Präsentation neue Maßstäbe, ist aber in seinem Kern ein konservativ-linearer Third-Person-Shooter. Jack Joyce bezieht in den Kämpfen mit den Einheiten von Monarch Solutions automatisch Position hinter Deckungsmöglichkeiten. Die Steuerung ist dabei ordentlich, könnte aber eine Spur direkter sein.

Darüber hinaus stören – wie für Remedy typisch – die eingeschränkten Bewegungsmöglichkeiten die prunkvollen Shootouts. Im Vergleich zu „The Division“ gibt es keine Möglichkeit, um zwischen den Deckungen zu wechseln. Längst nicht alle Objekte können erklommen werden. Zudem gibt es keine „normalen“ Ausweichbewegungen oder gar handelsübliche Sprintfunktionen.

An dieser Stelle kommen Jacks Spezialfertigkeiten ins Spiel. Durch das missglückte Zeitexperiment erhält der Gute nämlich Superkräfte und kann die Zeit manipulieren. Per „Zeitstopper“ friert er schwächere Gegner oder bewegliche Objekte ein. Mit dem „Woosh“ entkommt er blitzschnell feindlichem Beschuss und per „Flashen“ spurtet er zu Feinden und schlägt sie mit einem Treffer nieder.

Diese Fertigkeiten sind der Grund dafür, dass ihr „Quantum Break“ weniger wie einen Third-Person-Shooter und eher wie ein schnelles Actionspiel angehen solltet. Kombiniert ihr Jacks Fähigkeiten geschickt miteinander, nehmt ihr selbst größere Gegnergruppen problemlos binnen Sekunden auseinander.

Schnelle Ballerei und müde Entdeckungstouren

In den knapp sechs bis acht Stunden Spielzeit ballert ihr euch so mit Maschinengewehr, Schrotflinte oder Pistole durch Monarchs Armeen. „Quantum Break“ ist schnelle Action und erlaubt viel Kreativität im Kampf. Speziell mit den überall verteilten Benzin- und Chronontanks fabriziert ihr immer wieder toll dargestellte Feuerwerke.

Der Schwierigkeitsgrad ist dabei ausgesprochen moderat und zieht erst gegen Ende mit so genannten Striker-Truppen leicht an. Diese verfügen selbst über Zeitsprungfuktionen und blocken Jacks Fertigkeiten teilweise ab. Die Burschen fertigt ihr am besten mit Angriffen in den Rücken ab. Insgesamt aber spielt sich „Quantum Break“ – verglichen mit der Hochglanztechnik – recht konservativ. Die kurze Spielzeit und das innovative Erzählmuster verhindern allerdings, dass die ständigen Schießereien auf Dauer zu eintönig werden.

Quantum Break - Bild 5

Die Ballerei wird durch gelegentliche Entdeckungsphasen und kleinere Umgebungsrätsel aufgelockert. Die Muster hinter den sehr linearen Levels und ihren Rätseln sind allerdings allzu simpel, sodass die Kletterpassagen keine großen Herausforderungen darstellen. Mal friert ihr in der Zeit hin- und herspringenden Objekte ein, mal dreht ihr die Zeit per Tastendruck zurück.

Die relevanten Aktionspunkte markiert ihr mit Hilfe des „Zeitblicks“. Dieser erweist sich auch beim Sammeln von Hinweisen und Dokumenten als hilfreich. Nur mit dem „Zeitblick“ ermittelt ihr den Standort von Chrononquellen. Diese leuchtenden Bündel benötigt ihr zum Aufleveln von Jacks Fertigkeiten. Der Mini-Skilltree allerdings mag zwar eine nette Ergänzung sein, hat aber insgesamt zu wenig Einfluss auf die Kämpfe und kommt insgesamt zu kurz.

Meinung

„Quantum Break“ ist wie eine gute Netflix-Serie: Spannend, unterhaltsam und erstklassig inszeniert. Die Abenteuer von Jack Joyce und der Rettung der Welt fliegen förmlich an einem vorbei. Zeit zum Nachdenken bleibt kaum. Stattdessen frieren wir Gegner ein, laden Kugeln auf, umkreisen unsere Widersacher und sprengen sie in die Luft. Als Third-Person-Ballerei ist „Quantum Break“ ein bombastisches Erlebnis mit sympathischen Charakteren und ungewohnt kreativem Plot.

Spielerisch wird aber trotz hübschen Spezialfähigkeiten letztlich „nur“ ein besserer Deckungsshooter geboten. Die flotten Schusswechseln machen Freude, allerdings sind die Areale vergleichsweise klein, die Gegner nicht sonderlich clever und die Steuerung leicht schwammig. Beim Erkunden stören uns die eingeschränkten Wege und unsichtbare Wände. Glücklicherweise reißen die Entscheidungsmöglichkeiten und die vier gelungenen Serienepisoden „Quantum Break“ wieder raus.

Sie machen die Geschichte spannender und motivieren zum Experimentieren. Daher verdient sich Remedy mit „Quantum Break“ auch – trotz spielerischer Mängel – eine Kaufempfehlung. Schließlich bietet das aktuelle Abenteuer Hollywood-Action in seiner bombastischsten Form.

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64   Kommentare  

  • Slender

    Ich bin eig besseres von Remedy gewöhnt.
    Meta 80 % 10 Kritiken,wird sich um 2-3 Punkte auf oder abwärts noch ändern aber dennoch hmm….
    Joa dürfte trotzdem unterhaltsames Spiel sein.


  • VanHinten

    Laut einigen Leuten hier sollte das Spiel doch "überragend" sein bzw sollte es das "vorzeige" spiel werden!? so bleibt es doch nur ein durchschnittlicher Deckungsschooter 🙁


    1. Datmaddin

      Immer noch mehr als TheOrder. Aber dein Seitenhieb ist natürlich berechtigt.
      Das Game wird mal im Sale geholt.


  • Swordfish

    Haha ein Test wie erwartet von dieser Seite, Mundgerecht für den dummen Sony Fanboy von Playm, am besten ist das hier "Spielerisch wird aber trotz hübschen Spezialfähigkeiten letztlich „nur“ ein besserer Deckungsshooter geboten. Die flotten Schusswechseln machen Freude, allerdings sind die Areale vergleichsweise klein, die Gegner nicht sonderlich clever und die Steuerung leicht schwammig. Beim Erkunden stören uns die eingeschränkten Wege und unsichtbare Wände. "
    Beschreibt perfekt die üblichen ND Games, besonders was die dummen Gegner angeht.
    Fazit zum Test
    Widerlich
    Feige
    Hetzerisch


    1. Swordfish

      Freu mich schon auf den Test von Uncharted, dafür kommt der Herr Seidl selber erregt aus seinem Keller gekrochen,…


      1. Slender

        Lol dann schau dir doch andere Tests von Magazinen an,da ist nicht viel Unterschied hier.


    2. BigFlash88

      Was bist du nur für ein verblendeter fanboy, der test war sehr gut und eine Kaufempfehlung ist auch noch ausgesprochen worden, das passiert recht selten hier, sie haben nur fehler aufgezeigt und wenn man das auch nicht darf kenn ich mich nicht mehr aus, wäre es dir lieber sie würden schreiben alles perfekt noch nie so was geiles gesehen u gespielt?


    3. Maggus2k

      Ganz schön verblendet bist du… Auf Meta ist es momentan an 78er Titel, ergo, gut aber nichts besonderes. Und so fällt die Wertung auch hier aus. Passt also…


    4. Carsten Wawer

      Aua. Aua. Aua. Aua.

      Ein Test (der mit vielen internationalen Pressestimmen übereinstimmt) ist also hetzerisch?

      Lass mich raten: Du wählst auch AfD, weil die bösen Altparteien Deutschland abschaffen wollen?

      Aua. Aua. Aua.


  • Chaos-Dad

    Boa da bin ich jetzt mal gespannt, nach all dem Hype um dieses Spiel "so" ein Test und bei Metacritic aktuell (15x critics) ne 75er Score? krass…


  • VanHinten

    @Fish

    Na du kommst damit wohl nicht klar, dass es nur ein solider Deckungsshooter ist. Selbst diverse andere seiten schreiben das. du musst nun stark sein!


    1. SmooTh

      Der kommt auf gar nichts klar, scheint in seiner eigenen Welt abseits von gut und böse zu leben.

      Die Frage ist zu welcher Seite gehört er wirklich 😀


  • Sila

    Die Meinung von Playm deckt sich mit den restlichen Wertungen aus aller Welt,guter Durchschnitt wie alle Remedy Games die waren immer so 75 bis 85. Kein Gegner aber für Uncharted oder eher Detroit die ähneln sich vl mehr


  • DeinTeddybaer

    Haben Remedy denn schonmal bessere Wertungen bekommen? Wird wohl doch nur ein Ausleih-Titel.


  • DeinTeddybaer

    Ich wüsste nicht, warum UC4 besser bewertet werden sollte. Ist auch nur ein besserer Deckungsshooter und baut auf Geschichte auf. Dürfte bei der Spiezeit genauso sein. Wenn das besser bewertet wird, bin ich auf die Begründung gespannt.


    1. Nano Third

      Die Begründung in der Spiele Welt wenn ein ähnliches spiele besser bewertet ist, ist Geld im spiel und playm hat eh die rosa Playstation Brille auf. könnte man auch in playp umbenennen die seite habe Quantum break gut und es ist wunderbar in meinen Augen eine 90 Wertung


    2. The Blob

      Uncharted ist saukurz und hat 0815 Gameplay + Multiplayer, trotzdem bekommt es immer 90+. Der Storykram wird heutzutage wahnsinnig stark bewertet. Früher waren alle schon mit "Mario rette die Prinzessin" zufrieden, heute wollen alle abgedrehte Storys mit 1000 Wendungen.


    3. Ryu

      @DeinTeddybaer
      Wieso denn so voreilig? 🙂
      Das hat ja noch Zeit und wenn die Zeit gekommen ist kann man gerne über die UC4 Reviews diskutieren. Hier geht es nur um Quantum Break, bleiben wir doch erstmal dabei.


      1. DeinTeddybaer

        Ist natürlich richtig. Aber trotzdem ist Uncharted seit jeher nichts weiter, als ein guter actionreicher Deckungsshooter und wurde trotzdem immer mit über 90 bewertet. Für mich unverständlich.


      2. Sila

        naja Teddy du hast dir only eine xbox gekauft das ist für deutlich mehr Leute unverständlich^^ 4players bewertet extrem streng aber auch die lieben zb Uncharted


      3. Warhammer

        @DeinTeddybaer

        "Aber trotzdem ist Uncharted seit jeher nichts weiter, als ein guter actionreicher Deckungsshooter und wurde trotzdem immer mit über 90 bewertet. Für mich unverständlich."

        Uncharted hat sich von Teil zu Teil immer weiter entwickelt, von der Grafik und über neue Spielinhalte. Uncharted 4 soll sogar das doppelte am Umfang bieten als die bisherigen Teile, auch die Areale sollen deutlich größer ausfallen. Die Story wird wie immer sehr unterhaltsam sein, es ist eben ein Naughty Dog Game was für einen hohen Qualitätsstandard sorgt. U4 wird sicherlich die 90er Marke knacken, und das verdient, wenn das Studio wie immer mit Hingabe an dem Titel gearbeitet hat.


      4. Mehico Taco Boy

        Spiel Quantum Break und danach spiel einfach Uncharted 4. Dann weißt du warum, das eine nur 78% hat und das andere über 90%.

        Alleine im bisher gezeigten Material sieht man, dass Uncharted 4 spielerisch, grafisch und vor allem technisch besser ist. Zudem soll es das bisher größte Uncharted werden, was die 7-10 Stunden eines Quantum Break bei weitem übersteigt.

        Die KI der Gegner wirkt in QB sehr dümmlich, während man in den U4-Gameplay Trailern sieht, wie klug die Gegner agieren. Das Gameplay in Uncharted spielt in einer völlig anderen Liga. Es läuft flüssig und präzise, was bei QB bemängelt wird. Man kann von Deckung zu Deckung gehen, wie man will und macht dies nicht automatisch, sobald man sich einem Gegenstand nähert, wie bei QB. Dies sind nur einige Beispiele.

        Dennoch reichen diese Beispiele bereits aus, um zu verdeutlichen, warum wir mit Uncharted 4 einen weiteren 90% Titel bekommen, während ihr euch mit einem 78% Quantum Break ärgern müsst. Yayayayaya!


    4. Sila

      Weil die Vorgänger schon über 90 waren und Uncharted 4 jetzt noch eine offenere Welt hat,ne unglaubliche Story und perfektes flüssiges Gameplay. Also Ü90 wird Uc4 ganz sicher laut Metacritic. Und weil es eben Naughty Dog ist der Last of Us Schöpfer


      1. Slender

        @Teddy Naja UC hat eben ne Filmreife Inszenierung mit nem sympathischem Protagonist und einer überragenden Technik.
        Das macht eben den Unterschied zu andren Adventure Spielen.
        Aber ja im Prinzip ist es auch nur ein Schlauchshooter.
        Jetzt wart mal ab wie die Tests ausfallen,denke aber es wird schon an die 90 kommen


      2. DeinTeddybaer

        Ja und gerade die Story von QB finden alle gut. Selbst bei den 60er Wertungen wird die Story gelobt. Also einfach unverständlich und zeigt, wie labil die Menschheit ist.


      3. Datmaddin

        Nja Teddy, aber Story allein ist halt auch nicht alles. Die Kritiken gehen auch wirklich oft mit gleichen Meinungen einher. Gut ist es ja trotzdem.


    5. VincentV

      Ich würde einfach behaupten das die Tester von QB mehr erwartet haben. Ich kanns selbst nicht spielen (hätte interesse) aber vielleicht ist es eben zu sehr vShooter für die Leute geworden als erhofft.

      Bei Uncharted erwartet man eb en ein Uncharted. Das kennt man und kann ohne Fanboy Brille sagen "Macht Fun". Wenn man eben Uncharted mag.

      Hier könnte das Story telling überraschen da ja TLOU feeling drin sein soll. Aber nur könnte.


    6. vangus

      Im Gegensatz zu Quantum Break wird Uncharted 4 ein kohärentes Ganzes ergeben. Dort passt alles ins Konzept. Naughty Dog sind die überragenden Story-Teller der Branche, sie puschen es immer weiter nach vorn. Ding ist, dass Gameplay und Story so perfekt miteinander verschmelzen werden, wie es noch nie zu vor der Fall war. Bisheriger Spitzenreiter ist natürlich TLoU, speziell der DLC Left Behind. Wir erleben die Story quasi mehr und mehr während des Gameplays. Wie Ellie und Riley da zum Beispiel im Supermarkt spielen, dort vermischen sich Gameplay und Story perfekt. Das selbe wird man in Uncharted 4 sehen, nur noch besser. Das Uncharted 4 Gameplay ist so dynamisch und die Animationen sind so flüssig, dass man einen coolen Move als Filmszene verwechseln könnte. Drake nimmt sich seinen Wurfhaken, schleudert durch die Luft, und kickt am Ende einen Gegner von der Klippe, einfach filmreife Action rein aus dem Gameplay heraus.

      Uncharted 4 ist also nicht nur technisch beeindruckend und fortschrittlich, es ist das Gesamtgefüge, vor allem das interactive Story-Telling, was den Unterschied zu allen anderen vergleichbaren Spielen ausmacht. Es geht nicht darum, wie gut das Gameplay oder wie gut die Grafik ist, sondern darum, wie gut das Gameplay usw. zum Rest des Spiels passt. Jedes einzelne Element in Uncharted 4 harmoniert miteinander, alles ergibt Sinn, es ist eben ein kohärentes Ganzes, wovon Quantum Break z.B. meilenweit entfernt ist, das hat eindeutig ein Last-Gen-Game-Design.

      Reicht die Antwort, Teddy?


  • DARK-THREAT

    Wertungen machen kein gutes/schlechtes Spiel!

    Ich fand Until Dawn und The Order klasse, GTA V oder Gears eher nicht. Von daher sch… ich auf Wertungen.


  • The Blob

    Was ist denn mit den Trollen los? Noch nicht wach? Das Futter noch nicht gewittert?


  • Slender

    @Teddy Dann nehmen wir als Vergleich ein bekanntes Spiel wie zB. Zelda!
    Es gibt sicher schon um die 20 Teile davon und ein jedesmal über 90! Warum also?
    Es beginnt immer gleich,fast identische Story mit immer den selben Chars!
    Ganz einfach,das Gameplay ist immer herrausragend,genauso wie die Liebe zum Detail in der Spielwelt 😉


      1. Sila

        Ist wie immer Geschmacksache,gibt leute die würden Zelda nach 5 Minuten ausschalten

        Wertungstechnisch sind beide eine Klasse halt ein anderes Genre.

        Wer Zelda mit Uncharted vergleicht hat allgemein keine Ahnung.


      2. Slender

        Vom Gameplay her schon ja aber nicht was andre Sachen betrifft.
        Ist im Vergleich aber auch schwer denn Zelda gibt es schon ewig.
        Also Nö finde ich nicht,so wie anscheinend viele andere auch.


      3. DeinTeddybaer

        Also mir konnte hier, wie erwartet, keiner eine logische Antwort geben. alles was man hört ist "Es ist Uncharted, das muss hoch bewertet werden" Eine Sichtweise, die ich niemals verstehen werde.


      4. Umrael

        "Also mir konnte hier, wie erwartet, keiner eine logische Antwort geben."
        Die Entgegnung "Uncharted wird gut bewertet, also muss Quantum Break auch gut bewertet werden" ist allerdings ebenso frei von Fundament. Ich nehme einfach mal an, dass du QB noch nicht gespielt hast und eine Wertung mit diesem Abstand zu erahnen, ist schwierig bis unmöglich.


      5. DeinTeddybaer

        Umrael
        Hast du mal die Texte zu den Wertungen gelesen? Da gibt es 60er Wertungen, wo so viel gelobt wird und trotzdem nur so eine niedrige Wertung bei rumkommt. Und da werden Dinge gelobt, die auch bei Uncharted immer gelobt wurden. Man kann doch nicht die gleich positiven Dinge unterschiedlich bewerten.
        Da passen die Begründungen der Bewertungen nicht zu der Zahl der Bewertung. Bis auf Gamespot müssten die alle um die 75-90 liegen.


      6. Umrael

        Selbst spielen, selbst ein Urteil fällen. Ich kann dir nicht sagen, warum es zu einem Wertungsabzug kam. Allerdings ist es auffällig, dass diese Wertungen sich durch die Bank weg ähneln. Ganz aus der Luft gegriffen sind sie dann vermutlich nicht.


      7. DerBabbler

        @Teddy, das stimmt nicht so ganz, wenn gewisse Bereiche verglichen werden zwischen QB und UC, dann schreiben die meißten das UC das genau dort besser macht!


      8. DeinTeddybaer

        Babbler, ich meine nicht den einen direkten Vergleich, sondern generell die Wertungen.


  • Ricmondo

    Das ganze riecht nach einem "The Order" für die X-Box !
    Also kurz, schlauchartig aber gut inszeniert…..LG


  • Darmwinder

    Na da hat MS jetzt auch sein The Order^^ Was an sich auch sehr gut war… Aber naja jammern gehört hier ja zum guten Ton 😀


  • bouNzA69

    Uncharted ist eine bereits erfolgreich etablierte (Vorzeige-)Marke der PlayStation.
    Quantum Break ist eine neue Marke.
    The Devision oder Destiny sind ebenfalls neue Marken, haben beide <80 Metacritic und sind sehr erfolgreich.

    Mal abgesehen davon, dass der Vergleich mit Uncharted also vorne und hinten nicht passt, ist es auch schwachsinnig.


  • Sir Daniel Fortesque

    Schade, sehr schade!
    Aber Allan Wake hatte ebenfalls ein Gameplay aus der Hölle.
    Die Max Pain Zeiten sin vorbei, denn die Jungs sind mittlerweile bei Rocktar.
    MS ist wie schon bei Rare für den Restposten da, was sehr gütig ist. Schade!


    1. Ancora tu

      Nun male doch nicht gleich den Teufel an die Wand. Man kann’s auch übertreiben.


      1. Sir Daniel Fortesque

        Die Wahrheit kann nicht übertrieben werden. Die Wahrheit bedarf keine Steigerung, weil sie klarer als Wasser ist. Schade was aus dem Spiel und Hoffnungsträger wurde, sehr schade!


      2. theHitman34

        @Sir Daniel
        Meine Güte du tust ja so als wäre es ein 20% Spiel O.o
        Einfach mal realistisch bleiben…


      3. AppleRedX

        Dabei ist Dany ja gerade derjenige der die 65%-MetaHürde als Überragend!!! definiert hat.


      4. Sir Daniel Fortesque

        Keineswegs, es scheint solide geworden zu sein. 720p sind natürlich nicht zu akzeptieren in 2016. Dennoch ist es extrem enttäuschen, da der Hype um Remedy ein absolutes Meisterwerk erwarten lies.

        The Order steht bei 69% und das ist was den Spaßfaktor angeht auch in Ordnung. Storytechnisch und grafisch ist es überragend. Ich will unbedingt wissen wie es weitergeht. Ich persönlich hätte aber 75% gegeben. Zudem war jedem Bewusst das wir bei The Order einen teilweise spielbaren Film erhalten und niemand ging von einem Meisterwerk der Güteklasse 90+% aus.


      5. Mehico Taco Boy

        ¡Hola tor1978, mein amigo!

        Ich sehe dich hier auf playM als einen meiner besten amigos an, weshalb mich vor allem deine Meinung zum Quantum Break Wertungsdebakel interessieren würde. Die Vorab-Reviews, die du hier vor Release gepostet hast, ließen auf mehr als nur 78% erhoffen. Was ist hier geschehen? Ich kann es mir nicht erklären, weshalb ich mir eine Erklärung deinerseits erhoffe. Yayayaya!


  • Sir Daniel Fortesque

    *bewusst
    Entschuldigt, ich schreibe manchmal schneller als das Hiern rattert.


  • playmASTER

    Die Review gefällt mir sehr gut und fasst meiner Meinung nach genau zusammen, worum es sich bei diesem Spiel handelt. Ich habe nach wie vor richtig Bock auf das Spiel (auch wenn die PC-Version Win10 voraussetzt, mal schauen, was sich da machen lässt).
    Was das Gameplay angeht, wird QB einem Uncharted 4 nicht die Stirn bieten können, aber ich bin dennoch überzeugt, dass Quantum Break ein Highlight in diesem Jahr ist.


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