Pokémon GO: Nutzung im Straßenverkehr eingeschränkt
Falls ihr in einem fahrenden Auto "Pokémon GO" spielt, dann werdet ihr ab einer Geschwindigkeit von 30 Meilen pro Stunde fortan keine Pokémon mehr zu Gesicht bekommen. Mit einem neuen Update soll die Sicherheit im Straßenverkehr, die vom Mobilespiel etwas kompromittiert wurde, wieder angehoben werden.

Der riesen Hype rund um „Pokémon GO“ ist zwar vorbei, allerdings ist der Titel verglichen mit anderen Mobile-Projekten noch immer ein riesen Erfolg. Weniger erfolgreich zeigten sich in der Vergangenheit einige Autofahrer bei der Bewältigung der Verkehrssituation, was in Kombination mit dem Fangen von Pokémon für den einen oder anderen Unfall sorgte.

Das ist natürlich nicht nur für die Spieler gefährlich, sondern auch für unbeteiligte Passanten oder andere Autofahrer, was Niantic schon im August 2016 mit einem Update dazu bewegte, die Spieler bestätigen zu lassen, dass sie ein Beifahrer sind, sobald das Spiel meint, sich in einem fahrenden Auto zu befinden.

Natürlich haben nicht alle Spieler diese Frage ehrlich beantwortet und die weiteren Unfälle wurden nicht vermieden. Inzwischen hat das Unternehmen nochmals reagiert und mit einem Update dafür gesorgt, dass ab einer Geschwindigkeit von 30 Meilen pro Stunde keine Pokémon mehr auftauchen. Betroffen sind davon aber auch Beifahrer, Zuggäste und Passagiere im Taxi.

Allerdings dürfte die Sicherheit vorgehen. Beispielsweise wurde im August dieses Jahres eine 72-jährige Frau von einem LKW überrollt und starb. Der Fahrer spielte am Steuer das populäre Mobile-Game „Pokémon GO“. Viele andere Unfälle verliefen zum Glück nicht tödlich.