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Electronic Arts: Geschäftsbericht mit Infos zu Battlefield 1, Titanfall 2, FIFA 17 und mehr

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Electronic Arts: Geschäftsbericht mit Infos zu Battlefield 1, Titanfall 2, FIFA 17 und mehr

Der amerikanische Publisher und Entwickler Electronic Arts hat im Rahmen der Bekanntgabe der neusten Geschäftszahlen allerlei Informationen und Statistiken zu den eigenen Spielen genannt. Wir haben eine Zusammenfassung für euch, die sich nicht zuletzt um die Sportspiele von EA Sports dreht.

Electronic Arts hat in der vergangenen Nacht die neusten Geschäftszahlen vorgelegt. Das Unternehmen widmete sich nicht nur den nackten Finanzzahlen, auch ging EA auf die Nutzung der eigenen Spiele ein. In diesem Zusammenhang erklärte der Publisher und Entwickler, dass nicht weniger als 43 Millionen Gamer die neuen Spiele von EA Sports auf Konsolen und Mobile-Systemen gespielt haben. Das gilt allein für das abgelaufene Quartal.

20 Prozent mehr FIFA 17-Spieler

"Star Wars: Galaxy Heroes" wurde durchschnittlich 2,5 Stunden pro Tag gespielt, während "Battlefield 1"-Inhalte auf YouTube mehr als 100 Millionen Mal angeschaut wurden. Im Fall von "FIFA 17" wurden in der Launch-Woche 20 Prozent mehr Spieler als ein Jahr zuvor bei "FIFA 16" verzeichnet.

Zudem haben zwei Drittel der Käufer der Fußballsimulation den neuen Story-Mode "The Journey" ausprobiert. "Madden NFL 17" wurde von den Spielern mehr als 44 Millionen Stunden gespielt. Und der Umsatz von "FIFA Ultimate Team", "Madden NFL Ultimate Team" und "Hockey Ultimate Team" ist bei einem Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum um 15 Prozent nach oben geklettert.

Battlefield 1 hat Battlefield 4 geschlagen

Wie oft sich "Battlefield 1" und "Titanfall 2" verkauft haben, lässt sich dem Bericht nicht entnehmen, da sie nicht im thematisierten Quartal (Juli bis September 2016) veröffentlicht wurden. Auch zu "FIFA 17" machte Electronic Arts keine weiteren Angaben, da die Fußballsimulation erst kurz vor dem Quartalswechsel auf den Markt kam.

EA-CEO Andrew Wilson betonte allerdings nochmals, dass "Titanfall 2" nicht von "Battlefield 1" kannibalisiert wird. Zu unterschiedlich seien die Shooter. Erste Charts aus Großbritannien verdeutlichen jedoch, dass die Verkäufe von "Titanfall 2" eher schleppend laufen. Im Fall von "Battlefield 1" war die Spielerbasis bei einem Vergleich mit "Battlefield 4" im Launchzeitraum etwa doppelt so groß.

Konsolen-Basis von 100 Millionen erwartet

Auch auf die kommenden Spiele ging Electronic Arts ein. Das neue "Star Wars Battlefront" soll weiterhin im kommenden Jahr erscheinen und EA hofft, dass das "Star Wars"-Actionspiel von Visceral Games und Amy Hennig im Fiskaljahr 2018 (also bis Ende März 2018) auf den Markt kommen wird. Zudem freut sich EA auf die Veröffentlichungen der neuen Konsolen PlayStation 4 Pro und Project Scrorpio.

Laut der Aussage des CFO Blake Jorgensen liegen die Verkaufszahlen der aktuellen Konsolen ganze 33 Prozent höher als zum Vergleichszeitraum in der vorherigen Generation. Bis zum Ende des Jahres erwartet das Unternehmen eine Hardware-Basis von 100 Millionen. Der Umsatz von Electronic Arts lag im vergangenen Quartal übrigens bei 898 Millionen US-Dollar. 63 Prozent der Einnahmen wurden digital erwirtschaftet.

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