Metal Gear Solid 5: Kojima für „sechs Monate in einem separaten Raum eingesperrt“
Während eines Interviews hat der Game-Awards-Moderator Geoff Keighley ein wenig über die Beziehung zwischen Hideo Kojima und seinem alten Arbeitgeber Konami geplaudert. Offenbar wurde der Entwickler in den letzten sechs Monaten der Produktion von "Metal Gear Solid 5" von seinem Team abgeschnitten und musste in einem separaten Raum und ohne direkten Kontakt die Arbeiten fortführen.

Hideo Kojima arbeitet seit etwa einem Jahr nicht mehr für Konami. Und nachdem es ihm vom Publisher untersagt wurde, die Game Awards 2015 zu besuchen, konnte sich der „Metal Gear“-Schöpfer dank der neuen Freiheit in diesem Jahr wieder an der Veranstaltung beteiligen. Und nicht nur das: Auch eine Auszeichnung durfte Kojima entgegennehmen.

Geoff Keighley, der Veranstalter und Moderator der Game Awards, lieferte in einem Gespräch mit den Redakteuren von Glixel ein paar weitere Einblicke in die letzten Monate von Kojima bei seinem ehemaligen Arbeitgeber Konami. Der Publisher und der Game-Designer trennten sich bekanntlich nach einem Zerwürfnis. „Es war eine sehr schwierige Zeit, denn Kojima hat im letzten Jahr eine Menge durchgemacht“, so Keighley. „Die Tatsache, dass er das Spiel unter diesen Umständen fertiggestellt hat, ist einfach erstaunlich.“

„In den letzten sechs Monaten der Entwicklung war er in einem separaten Raum und auf einer anderen Etage als sein Team eingesperrt“, heißt es weiter. „Er konnte nicht einmal mit ihnen sprechen. Er musste über eine andere Person mit ihnen kommunizieren. Das ist der Umstand, unter dem das Spiel fertiggestellt wurde.“ In diesem Zusammenhang erklärte Keighley weiter. „Ein Teil dessen, was mich in diesem Jahr angetrieben hat, war der Gedanke daran, dass wir uns auf die selbe Bühne begeben können, um ihm seine Auszeichnung zu geben, um die er im vergangenen Jahr beraubt wurde.“

Hideo Kojima nutzte die Game Awards 2016 übrigens, um weitere Einblicke in sein aktuelles Projekt „Death Stranding“ zu gewähren.

(*) Bei Links zu Amazon, Media Markt, Saturn und einigen anderen Händlern handelt es sich in der Regel um Affiliate-Links. Bei einem Einkauf erhalten wir eine kleine Provision, mit der wir die kostenlos nutzbare Seite finanzieren können. Ihr habt dabei keine Nachteile.