Resident Evil 7: Soll die Sensation des ersten Teils einfangen
Mit "Resident Evil 7" entfernt sich Capcom deutlich von den zwei Vorgängern. In einem aktuellen Interview ging der zuständige Produzent nochmals auf die Gründe ein und erklärte auch den Perspektivenwechsel.

Schon mit „Resident Evil 5“ ging die Reihe in eine Richtung, die mit „Resident Evil 6“ intensiviert wurde: Die Spieler bekamen unterhaltsame Action-Blockbuster geboten, mit denen sich Capcom von den ersten Teilen entfernte. Laut der Aussage des Executive Producers Jun Takeuchi war der sechste Teil zwar ein tolles Spiel, allerdings fanden viele Fans die actionreiche Ausrichtung als nicht passend. Mit „Resident Evil 7“ wollten die Entwickler wieder zu den Horror-Wurzeln zurückkehren.

„Der Zeitpunkt war richtig, denn im Vorfeld des 20. Geburtstages schaute sich das Capcom-Team die Dinge an, die Resident Evil so einzigartig und speziell gemacht haben“, so der Produzent. „Wir dachten: ‚Wir können wir die Leute im Jahr 2017 die selbe Sensation fühlen lassen, die man im Jahr 1996 beim ersten Spiel erleben würde?'“ Dabei fiel die Entscheidung auch auf die First-Person-Perspektive, die erstmals in der Seriengeschichte zum Einsatz kommt.

Innerhalb des Unternehmens war man aufgrund des Perspektivenwechsels zunächst besorgt. „Eine Sache, die häufig aufkam, war die, dass Resident Evil ein Spiel ist, das oft auf heldenhaften Charakteren basiert. Leons und Claries und so weiter. Wenn man zur First-Person-Perspektive wechselt und den Charakter nicht auf dem Bildschirm sehen kann, ist es dann noch die selbe Art des Spiels? Ist es weiterhin Resident Evil?“

„Aber ich war überzeugt, dass es der zu gehende Weg ist, denn mit der First-Person-Ansicht gibt es Dinge, mit denen man das Spiel beängstigend gestalten kann und die in der Third-Person-Perspektive nicht möglich sind. Wir mussten es einfach versuchen. Und als wir unsere erste spielbare Version des Titels fertig hatten und laufen ließen, machte es bei allen Klick – sogar bei denen, die Zweifel hatten.“ Ein weiterer Vorteil der neuen Perspektive liegt darin, dass die Virtual Reality-Version für PlayStation VR umgesetzt werden konnte.

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