PlayStation 4 vs. Xbox One: Fotorealistische Grafik laut dem Stardock-CEO bereits auf aktueller Hardware möglich
Die aktuelle Konsolengeneration bietet bisher noch keine fotorealistische Grafik. Auch wenn diese frühestens mit der nächsten Generation erwartet wird, betont nun Stardock-CEO Brad Wardell, dass diese theoretisch bereits mit der aktuellen Hardware möglich ist.

Während Nintendo auf ein Wettrüsten verzichtet, werden Sony Interactive Entertainment und Microsoft in den kommenden Jahren weiterhin versuchen die leistungsstärkste Konsole auf den Markt zu bringen. Nachdem die PlayStation 4 Pro bereits im vergangenen November in den Handel gekommen war, wird Ende dieses Jahres auch die Xbox Scorpio erscheinen und einmal mehr leistungstechnisch einen Schritt vorangehen.

Fotorealismus unter einer Bedingung bereits möglich?

Nachdem vor kurzem ein Entwickler betonte, dass er davon ausgeht, dass der Fotorealismus bereits mit der nächsten Konsolengeneration unausweichlich sei, ging nun der Stardock-CEO Brad Wardell noch einen Schritt weiter. Er ist nämlich der Ansicht, dass die Spielgrafik bereits in der aktuellen Generation nicht mehr von realen Aufnahmen zu unterscheiden sein könnte. Allerdings hat er diese Aussage an einen klaren Umstand gebunden.

Denn seiner Meinung nach könnten Standbilder von Spielen teilweise nicht mehr von der Realität zu unterscheiden sein. Dafür müssten die Spiele-Engines jedoch noch einige Fortschritte machen. Die aktuelle Hardware sei seiner Einschätzung nach jedoch bereits dazu in der Lage.

„Nun, ich glaube, wir können in der aktuellen Generation Fotorealismus erreichen“, so Wardell. „Wir können vollen Realismus bieten. Wir können wahrscheinlich nicht den Uncanny Valley überwinden. Aber wenn ich an Foto denke, denke ich an bewegungslose Bilder. Und das können wir definitiv schaffen!“

Die Software ist zu veraltet

Im Weiteren betonte Wardell, dass es meist eine Animation oder eine falsche Darstellung des Lichtes ist, die zeigt, dass die Szenen nicht der Realität entstammen. Die größtenteils veraltete Software würde die Grafikqualität zurückhalten.

„Ihr müsst verstehen, dass viele Probleme auf die Engines zurückfallen. Die Hardware-Macher sind wahrscheinlich erbost über die Software, weil jeder heute diese gebrauchsfertigen Engines nutzt, die Anfang der 2000er Jahre geschrieben wurden“, sagte Wardell. Selbstverständlich wurden diese weiterentwickelt, jedoch basieren sie weiterhin „auf der Annahme, dass ein CPU-Kern mit einer GPU kommuniziert.“

Deshalb wird heutzutage meist noch eine veraltete Beleuchtung genutzt, obwohl man bereits Methoden einsetzen könnte, die bereits in Filmen verwendet werden. Sollten die Engine-Entwickler also weitere Optimierungen vornehmen, könnten sie laut Wardell noch einiges aus der aktuellen Hardware herausholen.

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