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Capcom: Auslieferungszahl zu Resident Evil 7 – Dead Rising 4 schwächelt

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Capcom: Auslieferungszahl zu Resident Evil 7 – Dead Rising 4 schwächelt

Im neusten Geschäftsbericht hat sich Capcom nicht nur den reinen Finanzzahlen gewidmet. Auch die Auslieferungszahlen einiger Spiele wurden genannt. Obendrauf gab es einen groben Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr.

Capcom hat den Geschäftsbericht für das letzte Finanzjahr des Unternehmens veröffentlicht. Es lief bis zum 31. März 2017. In diesem Zeitraum konnte das Unternehmen operative Einnahmen in Höhe von 13,65 Milliarden Yen (112 Millionen Euro) erwirtschaften. Bei einem Vergleich mit dem Vorjahr ist es ein Zuwachs um 13,5 Prozent. Das sogenannte Ordinary Income lag bei rund 12,6 Milliarden Yen – ein Zuwachs um 10,9 Prozent. Das Nettoeinkommen stieg um 14,6 Prozent auf 8,9 Milliarden Yen. Der Umsatz betrug 77,021 Milliarden Yen – eine Steigerung von 13,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Absatz von Dead Rising 4 unter den Erwartungen

Deutlich interessanter als die Angaben zum Einkommen des Unternehmens dürfte die Performance der wichtigsten Spiele von Capcom sein. "Resident Evil 7" wurde 3,5 Millionen Mal ausgeliefert, während "Monster Hunter XX" auf etwa 1,7 Millionen Exemplare kommt. "Monster Hunter Stories" und "Dead Rising 4" waren nicht ganz so erfolgreich. Sie kamen auf eine Auslieferungszahl, die in beiden Fällen nicht über die Millionen-Marke hinausging. Die Erwartungen wurden laut Capcom nicht erfüllt.

Im laufenden Geschäftsjahr, das am 31. März 2018 enden wird, möchte Capcom nicht zuletzt auf einen wachsenden VR- und AR-Markt setzen. Mit "Resident Evil 7", das komplett in der virtuellen Realität gemeistert werden kann, setzte das Unternehmen die Messlatte für Virtual Reality-Erfahrungen recht hoch. Auch die Mobile- und Online-Spiele sollen weiter vorangetrieben werden. Zudem möchte sich das Unternehmen der Nintendo Switch widmen. So richtig konkret wurde Capcom im aktuellen Geschäftsbericht aber nicht.


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Abschließend heißt es aber, dass Capcom die eigene Infrastruktur zugunsten einer besseren Unterstützung von VR- und 4K-Features verbessern möchte. Und für die Mitarbeiter nicht ganz uninteressant: Das Unternehmen möchte bei den Angestellten für eine bessere Work-Life-Balance sorgen, was unter anderem eine bessere Kindererziehung ermöglichen soll. Den kompletten Geschäftsbericht lest ihr bei den Redakteuren von Dualshockers und auf der offiziellen Seite von Capcom.

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