The Witcher-Autor: Beschwert sich über negativen Einfluss auf Buchverkäufe
Andrzej Sapkowski ist der Autor von "The Witcher". Laut seiner Ansicht hätten die Spiele seinen Werken in Bezug auf die Verkäufe geschadet. Ganz anders sieht es Dmitry Glukhovsky, der Autor von "Metro 2033". Er habe von den Spielen profitiert.
All

Andrzej Sapkowski, der Autor von „The Witcher“, hat sich in einem aktuellen Interview mal wieder darüber beschwert, dass die „The Witcher“-Spiele einen negativen Einfluss auf die Buchverkäufe hätten. Auch räumte er mit der seiner Meinung nach falschen Annahme auf, dass die Spiele außerhalb von Osteuropa dafür gesorgt haben, dass seine Bücher eine gewisse Popularität erreichen konnten. Umgekehrt sei es gewesen.

„Die von CD Projekt RED weit verbreitete Annahme, dass die Spiele meine Bekanntheit außerhalb Polens erhöht haben, ist komplett falsch“, so Andrzej Sapkowski. „Ich habe die Spiele bekannt gemacht. Alle Übersetzungen [meiner Bücher] im Westen – einschließlich der englischsprachigen Version – wurden vor dem ersten Spiel veröffentlicht.“

So ganz richtig ist das aber nicht. Das erste „Witcher“-Spiel wurde im Oktober 2006 weltweit für den PC auf den Markt gebracht. Beim ersten englischsprachigen „Witcher“-Buch handelte es sich 2007 um „The Last Wish“. Die englischsprachige Version von „Blood of Elves“ folgte 2008.

Andrzej Sapkowski weiter: „Es gibt mehr Leute, die diese Spiele gespielt haben, weil sie die Bücher gelesen haben. Das ist meine Meinung, aber ich bin mir nicht sicher. Ich habe nie irgendwelche Nachforschungen vorgenommen.“

Auch Dmitry Glukhovsky, der Autor von „Metro 2033“, hat sich diesem Thema angenommen und dabei eine ganz andere Meinung vertreten. Laut seiner Einschätzung liegt Andrzej Sapkowski mit seiner Annahme, dass die Spiele einen negativen Einfluss auf die Bücher haben, falsch. In seinem Fall hätten die Spiele dabei geholfen, die Bekanntheit der „Metro“-Bücher im Westen zu erhöhen. Auch habe er mit den Entwicklern zusammengearbeitet, um die Story für die Spiele anzupassen.

(*) Bei Links zu Amazon, Media Markt, Saturn und einigen anderen Händlern handelt es sich in der Regel um Affiliate-Links. Bei einem Einkauf erhalten wir eine kleine Provision, mit der wir die kostenlos nutzbare Seite finanzieren können. Ihr habt dabei keine Nachteile.