Login vorübergehend deaktiviert.

Electronic Arts: Download-Inhalte verlieren laut dem Publisher an Relevanz

Electronic Arts: Download-Inhalte verlieren laut dem Publisher an Relevanz

Im Rahmen des aktuellen Geschäftsberichts ging Blake J. Jorgensen von Electronic Arts noch einmal auf das Thema Download-Content ein und könnte angedeutet haben, dass Electronic Arts bei ausgewählten Titeln auf kurz oder lang Abschied vom Season-Pass nehmen könnte.

Im Laufe der heutigen Nacht legte der US-Publishing-Gigant den Geschäftsbericht zum abgelaufenen Geschäftsjahr 2016/2017 vor, dem sich unter anderem entnehmen ließ, dass das Unternehmen im letzten Fiskaljahr Gewinne in Höhe von 889 Millionen Euro erwirtschaftete.

Ergänzend dazu sprach Blake J. Jorgensen von Electronic Arts im Rahmen eines Investoren-Meetings über das Thema Download-Content und wies darauf hin, dass man bei EA davon ausgeht, dass der klassische DLC auf kurz oder lang an Relevanz verlieren wird. Bei seinen Aussagen bezog sich Jorgensen auf "Battlefield 1" sowie den kommenden Shooter "Star Wars Battlefront 2".


EA Sports UFC 3: Erscheint Anfang des nächsten Jahres für die Konsolen

Die Kampfsport-Simulation "EA Sports UFC 3" wird zu Beginn des kommenden Kalenderjahres für die Konsolen erscheinen. Dies hat Electronic Arts nun offiziell mit...

Electronic Arts: Abschied vom Season-Pass angedeutet?

Wie Jorgensen ausführt, wird es Electronic Arts zukünftig darum gehen, die neuen Inhalte eines Titels einer möglichst breiten Masse an Nutzern zur Verfügung zu stellen, anstatt diese nur für Spieler anzubieten, die gewillt sind, zusätzliches Geld in neue Inhalte zu investieren. Was das Ganze im Endeffekt für die Zukunft von DLC aus dem Hause EA bedeutet, ließ Jorgensen offen.

Derzeit wird spekuliert, dass er mit seinen Aussagen einen möglichen Abschied vom Season-Pass angedeutet haben könnte – zumindest bei ausgewählten Titeln. Da Jorgensen davon spricht, dass EA zukünftig verstärkt auf eine Art Event-getriebenem Live-Service-Gameplay setzen möchte, wird vermutet, dass sich Electronic Arts am Vorgehen von Ubisoft orientieren könnte.

So haben die Spieler des Shooters "Rainbow Six Siege" die Möglichkeit, neue Inhalte wie Maps oder Waffen wahlweise mit Echtgeld oder mittels In-Game-Währung freizuschalten. Ein Konzept, das von der Community außerordentlich positiv aufgenommen wurde.

Quelle: Electronic Arts

Auch interessant

Zum Thema

  • GameFly: Wurde von Electronic Arts übernommen

    vor 4 Wochen - Electronic Arts möchte das Cloud-Gaming vorantreiben. Teil dieser Initiative ist der Kauf von GameFly. Welche Produkte damit in Zukunft auf uns zukommen werden...
    All
    0
  • EA: Der Erfolg von "Fortnite" hilft der ganzen Industrie – Innovationen werden begrüßt

    vor 1 Monat - Electronic Arts hat in der aktuellen Finanzkonferenz betont, dass der Erfolg von Battle Royale-Shootern wie "PlayerUnknown's Battlegrounds" und "Fortnite" der g...
  • EA: Lootboxen und "FIFA Ultimate Team" sind laut Andrew Wilson kein Glücksspiel

    vor 1 Monat - Electronic Arts hat ein weiteres Mal bekräftigt, dass man nicht der Meinung ist, dass Modi wie "FIFA Ultimate Team" als Glücksspiel angesehen werden sollten. ...
  • EA: PS4 und Xbox One bis Ende 2018 bei 130 Millionen

    vor 1 Monat - Electronic Arts hat eine Prognose veröffentlicht, die sich auf die Verbreitung der beiden Konsolen PlayStation 4 und Xbox One bezieht. Bis Ende des Jahres soll...
  • Electronic Arts: Spielerzahlen von Battlefield 1 und FIFA – Weitere Statistiken

    vor 5 Monaten - Electronic Arts hat ein paar Statistiken zu den eigenen Spielen verraten. Unter anderem bestätigte das Unternehmen, dass "Battlefield 1" auf etwa 25 Millionen ...