Prey for the Gods: Umbenennung aufgrund rechtlicher Probleme – Update
"Prey for the Gods" wurde in "Praey for the Gods" umbenannt. Auslöser ist eine mögliche Markenschutzverletzung, die kein Bestandteil eines Prozesses werden soll. Da die Entwickler kein Kickstarter-Geld verschwenden möchten, wurde der Aufforderung von Bethesda nachgegangen.

Über „Prey for the Gods“, das über Kickstarter finanziert wurde, haben wir in der Vergangenheit schon mehrfach berichtet. Der Titel soll kolossale Bosskämpfe gegen Kreaturen bieten und ein wenig an „Shadow of the Colossus“ erinnern. Fortan wird der Titel aber etwas anders heißen. Wie die No Matter Studios mitgeteilt haben, wurde der Name des Titels in „Praey for the Gods“ umbenannt. Das hat einen simplen Grund: Und dieser heißt Bethesda.

Das Unternehmen sah in der Bezeichnung offenbar eine Markenschutzverletzung, immerhin hält Bethesda die Rechte an der Bezeichnung „Prey“. Die Macher von „Praey for the Gods“ hätten den Fall durchaus vor Gericht bringen können, allerdings wollte No Matter kein Kickstarter-Geld für derartige Prozesse ausgeben. Also entschloss man sich kurzerhand dazu, den Namen des Spiels in „Praey for the Gods“ zu ändern.

In „Praey for the Gods“ werdet ihr in die Rolle einer jungen Heldin verfrachtet, die das Geheimnis eines ewigen Winters lüften will. Dabei muss sich die Dame den Göttern stellen, die recht gewaltig sind. Sie sind sogar so groß, dass sie an ihnen hinauf klettern kann. Versprochen werden nicht-lineare Kämpfe, bei denen ihr entscheiden dürft, gegen wen ihr kämpft. Zugleich gilt es, die Welt zu erkunden, um geheime Tempel und Schätze zu entdecken.

„Praey for the Gods“ ist letztendlich ein Action-Adventure mit Survival-Aspekten. Die Veröffentlichung soll irgendwann für PC, Xbox One und PlayStation 4 erfolgen.

Update: Inzwischen hat sch Bethesda zu diesem Thema zu Wort gemeldet und betont, dass man aufgrund der aktuellen Bestimmungen keine Wahl hatte. Wäre das Unternehmen nicht gegen die Fremdnutzung des Namens vorgegangen, hätte Bethesda die Markenrechte an „Prey“ unter Umständen verlieren können. Die No Matter Studios wurden laut der Angabe des Publishers schon vor der Kickstarter-Kampagne kontaktiert.

(*) Bei Links zu Amazon, Media Markt, Saturn und einigen anderen Händlern handelt es sich in der Regel um Affiliate-Links. Bei einem Einkauf erhalten wir eine kleine Provision, mit der wir die kostenlos nutzbare Seite finanzieren können. Ihr habt dabei keine Nachteile.