Xbox Live: Laut Microsoft das größte Gaming-Netzwerk
Xbox Live ist kein Feature mehr, das nur auf den Konsolen verfügbar ist. Entsprechend steigen die monatlichen Nutzerzahlen. Laut Microsoft ist das Gaming-Netzwerk das erfolgreichste dieser Art. Die Redmonder möchte künftig noch mehr in die Vernetzung investieren, was auch für das Broadcasting gilt.

Microsoft weigert sich schon seit Jahren, zur Xbox One eine Verkaufszahl zu nennen. Etwas Licht ins Dunkel brachte in dieser Woche eine Prognose von Electronic Arts, die dabei behilflich ist, den bis Ende 2017 erwarteten Absatz in etwa zu schätzen. Etwas gesprächiger zeigt sich Microsoft hingegen bei den Zahlen zu Xbox Live.

Zunächst stellte der Chief Executive Officer Satya Nadella auf Microsofts Financial Analyst Briefing 2017 in Seattle klar, dass Gaming mehr als nur das Xbox-Geschäft ist. Schon im vergangenen Jahr gingen die Redmonder dazu über, sich verstärkt dem Gaming auf Windows-Systemen zu widmen. Vor allem mit Windows 10 wurde das Gaming verstärkt auf den PC verlagert. Ein Teil dieser Initiative ist auch die Ausweitung von First-Party-Spielen, die auf den Xbox-Konsolen ihren Anfang nahmen.

Diese Strategie stärkte natürlich Xbox Live. Laut Satya Nadella handelt es sich dabei um das größte Gaming-Social-Network. Xbox Live erstreckt sich inzwischen über die Xbox One und den PC, sodass es zwischen beiden Gruppen zu einer „kraftvollen Verbindung“ kommen konnte. Das macht sich auch finanziell bemerkbar und mit Xbox Live werde mehr Geld als mit jedem anderen Netzwerk dieser Art eingenommen. Der neue Beam-Service und der Xbox-Game-Pass sollen künftig dabei behilflich sein.

Weiter heißt es, dass die Leute die Spiele nicht mehr nur selbst in Angriff nehmen, auch schauen sie einfach nur zu. Aus diesem Grund möchte Satya Nadella jeden PC in eine Broadcast-Station verwandeln. Und dieses Feature soll sogar über die Spiele hinausgehen. Laut der Angabe von Chief Financial Officer Amy Hood ist der Gaming-Markt inzwischen mehr als 110 Milliarden US-Dollar schwer. Und ein weiteres Wachstum könne verzeichnet werden. Das biete Spielraum für weitere Geschäftsmodelle, darunter Abos, Broadcasting und mehr.

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