Ubisoft: Vivendi räumt erstmals Übernahmepläne ein
Nachdem sich Vivendi in den vergangenen Monaten noch recht diplomatisch gab und von einer engen Zusammenarbeit mit Ubisoft sprach, räumte der Multimedia-Konzern nun erstmals entsprechende Übernahmepläne ein.
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Wer die Berichterstattung rund um den französischen Publisher Ubisoft in den vergangenen Monaten mitverfolgt hat, wird mitbekommen haben, dass sich der Multimedia-Konzern Vivendi in der näheren Vergangenheit dazu entschloss, den eigenen Aktienanteil an Ubisoft peu á peu aufzustocken.

Mittlerweile hält Vivendi 27 Prozent der Aktien und verfügt damit über 24,5 Prozent der Stimmrechte. Die Familie rund um Ubisoft-Gründer Yves Guillemot entschloss sich daher dazu, weitere Aktienanteile an Ubisoft zurückzukaufen. Auf diesem Wege soll eine feindliche Übernahme durch Vivendi verhindert oder zumindest erschwert werden.

Ubisoft: Vivendi räumt erstmals Übernahmepläne ein

Allem Anschein nach sind die Befürchtungen einer Übernahme nicht aus der Luft gegriffen. Denn nachdem Vivendi in den letzten Monaten immer wieder darauf hinwies, dass keine feindliche Übernahme, sondern stattdessen eine strategische Zusammenarbeit mit Ubisoft geplant ist, sprach Vivendi nun erstmals offen über eine mögliche Übernahme von Ubisoft.

Laut Stéphane Roussel, COO von Vivendi, ist der Konzern auf der Suche nach einem Übernahmeziel, das in der Videospiel-Industrie mehr Einfluss hat als das im Juni 2016 übernommene Studio Gameloft. Aufgrund der bereits erworbenen Anteile sie Ubisoft natürlich das naheliegendste Ziel.

Dies soll allerdings nicht bedeuten, dass sich Vivendi nicht noch andere Optionen offen hält, so Roussel weiter.

Quelle: LeFigaro

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