PlayStation VR: Virtual Reality benötigt laut Sony mehr Wettbewerb
Virtual Reality hat bisher nicht alle potentiellen Kunden erreicht, auch wenn sich Sonys VR-Headset PlayStation VR nach wie vor gut verkauft. Der Marktführer ist mit dieser Situation nicht rundum glücklich und wünscht sich mehr Wettbewerb.
PS4

Im vergangenen Jahr kamen mehrere Virtual Reality-Headsets auf den Markt, darunter die wichtigsten Vertreter Oculus Rift, HTC Vive und PlayStation VR. Das zuletzt genannte Headset fand bisher die meisten Abnehmer, sofern die günstigeren Mobile-Lösungen nicht berücksichtigt werden. Letztendlich scheint der Markt seit Monaten nicht wirklich voranzukommen. Einen der möglichen Gründe nannte Sonys Andrew House. Es mangele an Wettbewerb. Er sei aber dabei behilflich, die Technologie und Software-Entwicklung voranzutreiben.

Auf den Konsolen hat Sony mit PlayStation VR eine marktbeherrschende Position. Konkurrenz gibt es nicht. Und auch die beiden PC-Headsets Oculus Rift und HTC Vive kommen nicht an den Absatz von PSVR heran. Dabei handelt es sich um eine Situation, mit der Sony nicht allzu glücklich ist. Laut House ist es nicht „rundum komfortabel“, im VR-Segment der Marktführer zu sein. In seiner Begründung verweis er auf die Marge, aber auch darauf, dass kein großes Publikum erschaffen werden könne. „Bei einer solch brandneuen Kategorie werden viele Plattformen benötigt, auf denen es gut läuft, um einen wachsenden Strom und ein Publikum erschaffen zu können“, heißt es.

Wie oft PlayStation VR bislang verkauft wurde, ist nicht ganz klar, allerdings warf Reuters, wo das Interview mit House veröffentlicht wurde, eine neue Zahl ins Rennen. Den Angaben zufolge wurden in den drei Monaten bis Ende Juni 2017 ganze 500.000 Exemplare von PlayStation VR verkauft bzw. ausgeliefert. Das würde bedeuten, dass das Interesse weiterhin enorm ist.

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