Ubisoft: Die Guillemot-Familie stockt ihren Aktienanteil weiter auf
Aktuellen Berichten aus Frankreich zufolge erwarb die Familie von Ubisoft-Gründer Yves Guillemot weitere zwei Millionen Aktien. Ein Schritt, mit dem eine mögliche feindliche Übernahme durch Vivendi weiter erschwert werden soll.

In der näheren Vergangenheit erwarb der französische Multimedia-Konzern Vivendi in regelmäßigen Abständen Anteile am Publisher Ubisoft.

Unter dem Strich nennen die Verantwortlichen von Vivendi mittlerweile 27 Prozent der Ubisoft-Aktien und somit 24,5 Prozent der Stimmrechte ihr Eigen. Auch wenn Vivendi in den letzten Monaten immer wieder versicherte, dass keine feindliche Übernahme von Ubisoft geplant sei, fürchtet man beim Publisher um seine Unabhängigkeit und leitete zuletzt verschiedene Maßnahmen in die Wege.

Ubisoft: Die Guillemot-Familie stockt ihren Aktienanteil weiter auf

Unter anderem wurden namhafte Partner, die in den vergangenen Jahren Aktienanteile an Ubisoft erwarben, gebeten, diese nicht an Vivendi zu veräußern. Darüber hinaus kaufte die Familie rund um Firmengründer Yves Guillemot zuletzt mehrfach Anteile an Ubisoft zurück – so auch in den letzten Wochen.

Einem aktuellen Bericht von LaTribune zufolge sicherte sich die Guillemot-Familie nun zwei Millionen weitere Ubisoft-Aktien. Dies entspricht einem Stimmrecht von 1,75 Prozent. Unter dem Strich soll der Preis des Aktienpakets bei 112,5 Millionen Euro gelegen haben.

Somit besitzt die Guillemot-Familie 15,35 Prozent der Ubisoft-Aktien und verfügt über einen Stimmrechtanteil in Höhe von 20,02 Prozent.

Quelle: LaTribune

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