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Overwatch: Blizzard fühlt sich von der Loot-Box-Kontroverse nicht angesprochen

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Overwatch: Blizzard fühlt sich von der Loot-Box-Kontroverse nicht angesprochen

Der Einsatz von Loot-Boxen in Spielen wird seit Wochen stärker als je zuvor kritisiert. Blizzard Entertainment sieht sich im Fall von "Overwatch" nicht angesprochen, denn die kaufbaren Loot-Boxen würden keinen Einfluss auf das Gameplay-Geschehen haben.

In den vergangenen Wochen wurde recht intensiv über kostenpflichtige Loot-Boxen und Mikrotransaktionen diskutiert. Diese hinterlassen nicht nur einen bitteren Geschmack, da sie in immer mehr Vollpreisspielen zum Einsatz kommen, auch verschwimmen die Grenzen hin zum Pay to Win-Ansatz. Genres spielen keine Rolle mehr. Nahezu jedes größere Spiel kommt aktuell mit den kleineren Kaufanreizen daher.

Auch in "Overwatch" kommen Loot-Boxen zum Einsatz. Allerdings sieht sich der Publisher laut der Aussage des Blizzard-CEO Mike Morhaime nicht als ein Teil der laufenden Kontroverse. "Meiner Meinung nach gibt es absolut nichts an den Kisten auszusetzen, die euch zufällig ausgewählte Gegenstände geben. Ich denke, was auch immer die Kontroverse ist: Overwatch ist meiner Meinung nach kein Teil davon", so der Mann.


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Bei Blizzard Entertainment habe man sich große Mühe gegeben, dass keine Pay-to-Win-Situation entstehen würde. Letztendlich würden die Items, die ihr wahlweise mit Echtgeld in euren Besitz bringen könnt, keinen Einfluss auf das Gameplay von "Overwatch" haben. "Nun, das ist definitiv etwas, das wir vermieden haben", heißt es. Und da die Gegenstände nicht in einen realen Gegenwert zurückgetauscht werden können, sei auch kein Glücksspiel-Ansatz zu befürchten. Das komplette Interview mit Morhaime lest ihr bei den Redakteuren von Game Informer.

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16   Kommentare  

  • Sithas

    Bei Overwatch stört mich das Thema auch überhaupt nicht. Es bringt kein Spielerischen Vorteil, man kann auf Dauer auch locker den einen Skin den man haben möchte bekommen und man bekommt auch oft genug eine Lootbox.


      1. Sithas

        In welchem Sinne?

        Das man die Option hat für Echtgeld sich was kaufen zu können (was kein unterschied auf das Spiel bewirkt) oder es einfach so freispielt?

        Solange nicht sachen gekoppelt sind die man nur mit Echtgeld bekommen kann ist es doch fair.

        Ist ja auch eine art von Contentstreckung.


      2. Noise

        @Sithas
        Lootboxen sind nichts anderes als das Glücksspielprinzip?

        1) Sind solche Games damit nur für ein erwachsenes Publikum ab 18 Jahren geeignet und
        2) kaufst du in einem Casino ja auch nicht den Automaten, bevor du dann darauf spielen kannst und immer noch Geld an die Hersteller zahlst.


  • Noise

    Lootboxen sind nichts anderes als ein Glücksspiel, was gerade in dem oftmals jungen Publikum von Overwatch schlicht eine Gefahr darstellt.

    Abgesehen ist es völlig egal, was in diesen Boxen drinnen ist, Mikrotransaktionen in einem kostenpflichtigen Spiel sind und bleiben eine Unverschämtheit.

    Viele vergessen, dass das ein System ist, die ursprünglich für Free-To-Play-Spiele geschaffen wurde, und dort finde ich es auch völlig in Ordnung.
    Wenn ein Spiel aber schon im Vorhinein Geld von mir verlangt und mir dann Inhalte vorenthält, ist das eine Schande.

    Ich habe bis dato noch nie jemanden gehört, der diese Argumente widerlegen konnte. Ich lade jede und jeden hier ein Gegenargumente zu bringen.


    1. Sithas

      Ich verstehe dein Argument mit dem Glücksspiel. Aber Glücksspiel lebt mehr vom Prinzip alles oder nichts. Heißt du bekommst im dümmsten Fall nichts zurück. Bei Lootboxen bekommt man immer was. (Man könnte es mit einer Losbude vergleichen mir wäre neu wenn die auch ab 18 wären)

      Ich blende für mich auch die Option aus das ich es kaufen kann.


      1. Noise

        Es ist und bleibt ein Glücksspiel, eigentlich ist das sogar noch eher ein Argument für mich, wenn man so oder so einen Gegenstand erhält, weil damit der Anreiz noch größer ist, in Lootboxen zu investieren.

        Aber neu kaufst du die Spiele trotzdem, weshalb du den Trend halt immernoch unterstützt / billigst.
        Sowas muss boykottiert werden, oder zumindest gebraucht gekauft.
        Und das kann man schon wenige Tage nach Release tun.


      2. Sithas

        Also für dich ist es ein Argument eine Lootbox zu kaufen ( um rnd was zu bekommen) wo du auch mit wenig Aufwand so bekommen kannst.

        4 Lootboxen bekommt man die Woche für die Arcade Games und die Restlichen sind vom Level-Up abhängig.

        Ich boykottiere es indem ich die Lootboxen nicht mit Echtgeld kaufe. Oder auch Spiele wie Star Wars Battlefront nicht kaufe (Da enthalten die Lootboxen spiel wichtige Sachen)


      3. Noise

        Das Argument ist, dass die Suchtgefahr von Lootboxen steigt, wenn man sowieso immer irgendwas dafür bekommt.

        Dass du einige dieser Games boykottierst ist löblich, reicht aber meiner Meinung nach noch nicht.

        Wenn du ein Spiel, das Mikrotransaktionen beinhaltet neu und zum Vollpreis kaufst, signalisiert das den Verantwortlichen, dass du diese Systeme immerhin tolerierst.
        Erst, wenn die für sowas nicht mehr an dein hart verdientes Geld kommen (Gebrauchtkauf!), werden die das ändern.


      4. Sithas

        Okay und was ist der Unterschied wenn du es gebraucht kaufst zu dem nicht gebrauchten? Im beispiel von Overwatch.


      5. Noise

        Wenn du ein Spiel gebraucht kaufst, macht der Publisher dadurch keinen Gewinn.
        Inwiefern ich mir keine Mikrotransaktionen kaufe, registriert mich der Publisher / Entwickler also nicht als Kunde, der sich rechnet.
        Wenn die Absatzzahlen also in den Keller gehen, falls das mehrere wie ich tun würden, ist der Publisher also gezwungen, darüber nachzudenken, so verdrossene Kunden wie mich wieder ins Boot zu holen.
        So kann ich das Spiel trotzdem genießen und bin kaum Teil des Profit-Systems.


      6. Sithas

        Ist doch nur aktiv eine Umverteilung der Kosten. Du gibst der vorherigen Person 20€ diese hat 70€ gezahlt. Ergo hast du an dieser Version dem Publisher 20€ gezahlt und die vorherige Person 50€. Macht faktisch 0 Unterschied. Somit hat jeder das Spiel für seinen Wert bekommen. (Soweit man zu der Meinung steht ich Kaufe das Spiel erst ab einem Wert von xy)

        Bei einer Person die ein reines MP spiel verkaufen will, kann der Publisher auch 0 Gewinn machen. (Da diese das Spiel meistens scheiße finden) Somit ist die Chance höher wenn das Spiel danach durch mehr Hände gehen. Die Wahrscheinlichkeit das einer von 4 Personen Lootboxen kaufen ist halt höher wie bei einer.

        Hoffe man konnte ein bisschen verstehen was ich damit sagen wollte. (Beispiel ist noch auf Overwatch bezogen)


  • Metroid

    Geht für mich in Ordnung. Im Fall von OW bekommen wir viel kostenlosen Content…der muss finanziert werden. Finde ich besser als DLC’s…sollen doch die anderen zahlen. 😛

    Bei Spielen wie AC jedoch ist es etwas anders…da dienen die Loot Boxen nur dem Profit, DLC’s sind extra.


    1. Noise

      Als ob Blizzard die Kosten nicht durch die enormen Gewinne durch die Verkaufspreise deckt. 😀

      Und mit Verlaub, mit dem "sollen die anderen das doch zahlen" Argument schießt du dir selbst ins Bein. Das geht nämlich genau so lang weiter, bis die Grenze zwischen "ist ja nur kosmetisch" sich sehr stark hin zu wirklich wichtigem Content verschiebt, und dann bist du nicht nur der-/diejenige, die/der in die Röhre schaut, sondern auch selbst dran Schuld.

      Dein Vergleich mit AC ist übrigens komisch, denn dort können die Lootboxen nicht durch Echtgeld erworben werden, soweit ich weiß.


      1. Sithas

        In AC gibt es halt direkte dinge für Echtgeld zu kaufen, an die man sonst nicht rankommen kann. <- Finde ich schlimmer als der vergleich zu Overwatch


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