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Star Wars Battlefront 2: Die Glücksspiel-Diskussion erreicht die französische Politik

Star Wars Battlefront 2: Die Glücksspiel-Diskussion erreicht die französische Politik

Sind die Mikrotransaktionen beziehungsweise Loot-Boxen von "Star Wars Battlefront 2" mit dem Glücksspiel vergleichbar? Nachdem diese Frage in den vergangenen Tagen bereits in Belgien aufkam, beschäftigt sich nun auch die französische Politik mit dem Thema.

Nach wie vor schlagen die Mikrotransaktionen des frisch veröffentlichten Shooters "Star Wars Battlefront 2", die in der Zwischenzeit vorübergehend entfernt wurden und derzeit überarbeitet werden, hohe Wellen.

Unter anderem sahen sich DICE und die Verantwortlichen von Electronic Arts mit dem Vorwurf konfrontiert, dass Spielern, die gewillt sind, zusätzliches Geld in die Hand zu nehmen, ein unfairer Vorteil eingeräumt wird. Zudem beschäftigt sich zunehmend auch die Politik mit diesem Thema.


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Star Wars Battlefront 2: Die Glücksspiel-Diskussion erreicht die französische Politik

So waren belgische Experten vor wenigen Tagen der Meinung, dass sich die Loot-Boxen von "Star Wars Battlefront 2" mit dem klassischen Glücksspiel vergleichen lassen. Daher nahm eine entsprechende Behörde Ermittlungen auf. Auch wenn sich EA gegen die Vorwürfe entschieden zur Wehr setzte, erreichten die Diskussionen in der Zwischenzeit auch die französische Politik.

So wandte sich Jerome Durain, ein französischer Abgeordneter, an die Online-Glücksspiel-Behörde des Landes und forderte diese dazu, sich die Loot-Boxen beziehungsweise Mikrotransaktionen etwas genauer anzuschauen. Sollte es bei kosmetischen Inhalten bleiben, würde es keinen Grund geben, neue Gesetze zu entwerfen. Geht es hingegen um mögliche Pay2Win-Systeme, ließe sich das Ganze ohne Zweifel mit dem Glücksspiel vergleichen.

Hier stünde die französische Politik dann vor der Aufgabe, die Kunden zu schützen.

Quelle: GameSpot

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