Ghost of Tsushima: Trifft laut Pachter nicht den Geschmack der Massen
"Ghost of Tsushima" sorgte nach der Enthüllung für viel Begeisterung, allerdings bezweifelt der Branchenanalyst Michael Pachter, dass später auch die Verkaufszahlen beeindrucken können. Laut seiner Aussage haben Spiele mit einem japanischen Touch, die zugleich recht schwer zu meistern sind, nicht das Zeug, die Massen zu mobilisieren. In erster Linie werde das Hardcore-Publikum angesprochen.
PS4

Die Verantwortlichen von Sony Interactive Entertainment und Sucker Punch haben in diesem Jahr ein neues Action-Adventure namens „Ghost of Tsushima“ angekündigt. Es entsteht derzeit exklusiv für die PlayStation 4. Doch kann der Samurai-Titel ein Erfolg werden? Der Analyst Michael Pachter hat Zweifel daran. Laut seiner Einschätzung haben Spiele mit einem japanischen Touch weniger Chancen auf dem Massenmarkt. Das gelte auch dann, wenn die Qualität überragt.

„Ich glaube nicht, dass irgendetwas, das diesen japanischen Touch hat, den Massengeschmack anspricht“, so Pachter. „Es sind großartige Spiele und sie erhalten hohe Wertungen. Und die Hardcore-Audienz liebt sie. Aber für die durchschnittlichen Gamer sind es harte Spiele. Sie sind für die meisten Spieler zu schwer. Ich meine, ich spiele Persona 5. Es ist eines der bestbewerteten Spiele und ich mag es. Aber ich glaube nicht, dass so viele Exemplare davon verkauft wurden.“

„Es ist nicht die Art der Spiele, die eine hohe Anziehungskraft für die Massen haben. Auch wenn es eines der besten Spiele ist, die je gemacht wurden und der Titel vielleicht zum Spiel des Jahres wird. Aber zurück zu Tsushima: Nein, ich denke nicht, dass es eine breite Anziehungskraft hat“, so Pachter abschließend. „Ghost of Tsushima“ traf nach der Enthüllung durchaus auf ein großes Interesse. Ob es hohe Verkaufszahlen nach sich zieht, erfahren wird irgendwann nach der Veröffentlichung.

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