Viscerals Star Wars: Amy Hennig ist enttäuscht und möchte endlich wieder ein Spiel veröffentlichen
Amy Hennig hat in der jüngeren Vergangenheit an zwei großen Spielen mitgewirkt. Allerdings erhielt sie nicht die Möglichkeit, "Uncharted 4: A Thief's End" und Viscerals "Star Wars", das im vergangenen Jahr einem anderen Studio übergeben wurde, bis zum Ende zu begleiten. In einem aktuellen Interview zeigte sie sich enttäuscht darüber.

Electronic Arts hat im vergangenen Jahr recht überraschend mitgeteilt, dass Visceral Games geschlossen und das dort entwickelte „Star Wars“-Adventure in anderen Studios vollendet wird. Beteiligt an diesem Spiel war unter anderem die Autorin Amy Hennig, die natürlich nicht allzu glücklich über diesen Schritt ist. Das gilt nicht zuletzt für die Tatsache, dass sie nach der der Schließung von Visceral Games und der Verlagerung des Titels in andere Studios wieder kein Spiel veröffentlichen kann. Bevor sie bei Visceral angeheuert hat, verließ die Autorin bereits Naughty Dog, bevor „Uncharted 4: A Thief’s End“ fertig entwickelt war

In einem aktuellen Statement heißt es: „Ich habe seit 2011 nichts veröffentlicht. Und das macht mich fertig. Ich habe zweieinhalb Jahre an Uncharted 4 gearbeitet, und dann dreieinhalb Jahre lang am Star Wars-Spiel. Ein großer Teil der Arbeit lebt zum Glück in Uncharted 4 weiter. Und wir werden sehen, was mit der Star Wars-Sache passiert.“ Hennig stellte sich zugleich die Frage, wie viele Möglichkeiten sie in ihrem Leben noch erhalten wird, an solch gewichtigen Projekten zu arbeiten. „Ich möchte sichergehen, dass ich die richtigen Entscheidungen treffe“, so die Dame abschließend.

Wie schon in der Vergangenheit versichert wurde, ist die Arbeit von Visceral nicht vollständig verloren. Die erfolgte Entwicklung soll das Fundament für die weitere Produktion des Titels bei EA Vancouver setzen. Aufgrund der Umstrukturierung des Projekts wird das geplante Releasefenster allerdings weiter nach hinten geschoben. Unklar ist nach wie vor, wie die neue Ausrichtung von „Star Wars“ aussehen wird. In der Vergangenheit kam die Befürchtung auf, dass sich das Konzept von der Singleplayer-Erzählung hin zu einer Multiplayer-Erfahrung wandeln könnte. Mit solchen Spielen lässt sich in der Regel mehr Geld verdienen.

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