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PlayStation Chef: Games as a Service ist nicht Sonys Vision – Update 2
John Kodera, der neue Präsident von Sony Interactive Entertainment, hat auf Twitter sein Debüt gefeiert und in einer Reihe von Tweets betont, dass er den Fokus auf das Erbe der Plattform legen werde. Zudem verfolge das Unternehmen eine Vision, die sich vom aufkommenden "Games as a Service"-Ansatz abhebt. Ein Twitter-Follower äußerte zuvor einen solchen Wunsch.
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Update 2: Der Account wurde inzwischen als Fake bestätigt. Auf Nachfrage betonte (der echte) Shuhei Yoshida: „Ja, es war ein Fake-Account“. Und dieser wurde dermaßen professionell gestaltet, dass selbst zahlreiche Sony-Mitarbeiter recht schnell Follower wurden.

Update: Alle zurück auf Start. Das Twitter-Konto, auf dem die Aussagen getroffen wurden, existiert nicht mehr. Das lässt die Vermutung aufkommen, dass es sich nicht um den echten Account des neuen PlayStation-Chefs gehandelt hat. Damit sind auch die unten erwähnten Aussagen hinfällig. Möglicherweise wurde das Konto aus anderen Gründen gesperrt, was jedoch weniger wahrscheinlich klingt.

Meldung vom 10. Januar 2018: Während „Games as a Service“ als die Zukunft der Videospiele gefeiert wird, zeigen Projekte wie „Star Wars Battlefront 2“, dass dieser Ansatz, der den Publishern langfristig Geld einbringen und den Spielern zugleich lange Zeit Zusatzinhalte bescheren soll, schlecht umgesetzt auch für reichlich Frust und Ärger sorgen kann. „Games as a Service“ wird von vielen Spielern mittlerweile sehr kritisch gesehen, was John Kodera, Präsident von Sony Interactive Entertainment, auf Twitter zu einem Statement bewegte.

Zunächst konfrontierte ein Twitter-User den Top-Manager mit der Bitte, dass es Sony bei der Integration von „Games as a Service“-Systemen, die in erster Linie bei Online-Spielen zum Einsatz kommen, nicht übertreiben soll. Der User bat den Publisher darum, weiterhin großartige Singleplayer-Spiele zu entwickeln. Die Antwort von John Kodera ließ nicht lange auf sich warten: „Über das Thema Games as a Service musst du dir keine Sorgen machen. Die Vision von PlayStation ist komplett anders.“

Im weiteren Verlauf betonte Kodera, dass er die gute Arbeit von Andrew House fortsetzen möchte. Weiter heißt es: „Eure Unterstützung und Leidenschaft sind für uns äußerst wichtig, damit wir PlayStation auch weiterhin zum besten Ort zum Spielen machen können. Ich danke euch allen!“ Der Twitter-Account für den neuen Präsidenten von Sony Interactive Entertainment wurde erst vor wenigen Stunden eröffnet. Kodera nahm den Platz von Andrew Houses im vergangenen Oktober ein.

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