Bandai Namco: Japaner reagieren auf Finanzbericht – neue Marken in Planung
Die letzten Erkenntnisse zur Finanzsituation der Japaner hat Bandai Namco nicht sonderlich erfreut. Die Reaktion: Man plant eine Neuausrichtung, die neue Marken und den ausgeweiteten Einstieg in den chinesischen Markt umfasst.
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Um 12,1 Prozent ist der Profit des Herstellers und Entwicklers Bandai Namco Entertainment gesunken, wie der letzte Finanzbericht zu Tage befördert hat. Trotz dessen, dass die Umsätze immerhin um 5,2 Prozent hingegen angestiegen sind, plant das Unternehmen aus dem Land der aufgehenden Sonne nun eine Rundumerneuerung.

So wurde ein neuer dreijähriger Mittelfristplan, der den Titel „CHANGE for the NEXT: Empower, Gain Momentum, and Accelerate Evolution“ trägt, ausgearbeitet. Dieser umfasst vor allem die Einführung neuer Marken. Einen ähnlichen Weg scheint man schon mit dem vor kurzem publik gemachten „Projekt1514“ einzuschlagen, welches dem Vernehmen nach nicht auf einer bekannten IP beruht. Dennoch möchte man wohl auch seine alten Zugpferde nicht vergessen: Zum Action-Titel „Dark Souls“ wurde unlängst ein Remaster angekündigt.

Hinzukommt zu den strategischen Überlegungen ein „völlig ausgearbeiteter Eintritt“ in den chinesischen Markt, indem man besonderes Potenzial sieht. Dieses wird sich aber wohl eher auf den PC und die mobilen Systeme ausrichten. Immerhin waren Spielekonsolen bis zum Jahr 2015 in China verboten. Nachdem der Bann jedoch wieder umgekehrt wurde, fielen die Verkäufe der stationären Daddelkisten verglichen mit anderen Märkten bescheiden aus.

Quelle: GameRant

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