Capcom Vancouver: Entlassungen beim Dead Rising-Studio
Bei Capcom Vancouver ist es zu Entlassungen gekommen. Zunächst berichteten Quellen darüber. Aber auch von offizieller Seite gibt es inzwischen eine Bestätigung. Etwa 30 Prozent des Studios ist betroffen. Die Entwicklung der "Dead Rising"-Reihe soll allerdings weiterlaufen.

Kotaku hat kürzlich darüber berichtet, dass es bei Capcom Vancouver zu Entlassungen gekommen sei. Verraten habe das unter anderem ein anonyme Insider-Quelle. 50 Personen sollen von den Entlassungen betroffen sein. Zugleich wurde betont, dass die Entlassungen mit einem unangekündigten Third-Person-Action-Adventure zusammenhängen würden, das eingestellt wurde. Der Titel befand sich laut der Aussage der Quelle in einem frühen Prototyp-Stadium.

Das Projekt, das in einer alternativen Version von New York spielen sollte, bekam offenbar kein grünes Licht. Aktuell soll Capcom Vancouver noch an einem neuen „Dead Rising“ arbeiten, das bislang nicht offiziell vom Unternehmen enthüllt wurde. Doch auch dieser Titel soll von den Entlassungen betroffen sein. Den unbestätigten Aussagen zufolge werde es in diesem Zusammenhang zu Kürzungen am Umfang kommen.

Die Kürzungen wollte Capcom nicht bestätigen, allerdings räumte das Unternehmen inzwischen ein, dass es tatsächlich zu Entlassungen kam: „Capcom Vancouver hat als Teil der regelmäßigen Bewertung der anstehenden Projekte und der allgemeinen Studioziele eine Umstrukturierung durchlaufen, die Auswirkungen auf etwa 30 Prozent des Studios hatte. Das Team arbeitet nach wie vor daran, die kürzlich veröffentlichte Version von Puzzle Fighter für Smartphones zu unterstützen und widmet sich der Flaggschiff-Serie Dead Rising.“

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