Login vorübergehend deaktiviert.

ESRB: Kennzeichnungspflicht für "Ingame-Käufe" eingeführt

Autor:
ESRB: Kennzeichnungspflicht für "Ingame-Käufe" eingeführt

Das amerikanische ESRB hat eine Kennzeichnungspflicht für Spiele angekündigt, die aus dem Spiel heraus Zusatzinhalte kaufen lassen. Physische Spiele erhalten demnach einen Vermerk, womit die Kunden - besonders die Eltern - deutlicher auf diese Möglichkeiten aufmerksam gemacht werden sollen.

Nach einigen Monaten der kontroversen Diskussionen hat das Entertainment Software Rating Board (ESRB) auf die Lootboxen und Mikrotransaktionen reagiert und eine Kennzeichnungspflicht für "Ingame-Käufe" einführt. Das bedeutet für die Zukunft: Sämtliche Spiele, die über das Spielmenü oder auf andere Art und Weise die Möglichkeit bieten, Zusatzinhalte zu kaufen, müssen gekennzeichnet werden.

Das gilt beispielsweise für Zusatzinhalte wie Bonus Level, Skins, "Überraschungsitems" wie in Lootboxen, Musik, virtuelle Währung, Abos, Season Pass-Angebote, Upgrades sowie allgemeine DLCs. Letztendlich fließt alles hinein, was ihr direkt im Spiel oder aus dem Spiel heraus kaufen könnt. Die Kennzeichnung soll Eltern dabei behilflich sein, derartige Spiele zu identifizieren, bevor sie diese für ihre Kinder erwerben. Und um die Eltern nicht mit Informationen zu verwirren, wurde die Kennzeichnung sehr einfach gehalten und beschränkt sich auf "Ingame Käufe".


Lootboxen: Hawaii reicht Gesetzesentwürfe ein, um Verkauf an Spieler unter 21 Jahren zu unterbinden

Chris Lee, der Repräsentant des US-Bundesstaats Hawaii, hat Gesetzesentwürfe beim Repräsentantenhaus und beim Senat eingereicht, mit denen der Verkauf von Sp...

Speziell auf Lootboxen wollten die Verantwortlichen des ESRB nicht hinweisen, da eine Umfrage ergeben hätte, dass die meisten Eltern überhaupt nicht wissen oder verstehen, was das ist. Die Wahl fiel daraufhin zugunsten einer allgemeinen, jedoch eindeutigen Kennzeichnung. Die Kennzeichnungspflicht tritt ab sofort in Kraft. Ob die USK ähnlich reagieren wird, ist noch unklar.

Auch interessant

Zum Thema

  • Michael Pachter: Lootboxen existieren, weil die Leute dumm sind

    vor 4 Wochen - Warum werden nach der riesigen Kontroverse rund um "Star Wars Battlefront 2" weiterhin Lootboxen verkauft? Der Analyst Michael Pachter hat eine Antwort darauf. ...
  • Lootboxen: In Belgien als illegales Glücksspiel eingestuft

    vor 2 Monaten - Belgien hat Lootboxen in verschiedenen Videospielen als illegales Glücksspiel eingestuft. Betroffen sind "Overwatch", "Fifa 18" und "Counter-Strike: Global Off...
  • Lootboxen: Niederlande stuft erste Spiele als Glücksspiel ein

    vor 2 Monaten - In den Niederlanden gehen die Behörden gegen Lootboxen vor, die als Glücksspiel eingestuft werden können. Die Entwickler wurden aufgefordert, entsprechende A...
  • Lootboxen: Hawaii reicht Gesetzesentwürfe ein, um Verkauf an Spieler unter 21 Jahren zu unterbinden

    vor 4 Monaten - Chris Lee, der Repräsentant des US-Bundesstaats Hawaii, hat Gesetzesentwürfe beim Repräsentantenhaus und beim Senat eingereicht, mit denen der Verkauf von Sp...
    All
    5
  • Lootboxen: Schweden möchte Einstufung als Glücksspiel untersuchen

    vor 4 Monaten - Die schwedische Regierung möchte sich den Lootboxen annehmen, die in den vergangenen Monaten ein negatives Licht auf die Branche werfen ließen. Geprüft werde...
    All
    3