Ubisoft: Weniger Spiele mit einer längeren Unterstützung
Ubisoft hat mitgeteilt, dass das Unternehmen fortan weniger Spiele auf den Markt bringen möchte. Im Gegenzug werden diese länger unterstützt. Laut Ubisoft neigen die Spieler inzwischen dazu, sich aufgrund der langfristigen Unterstützung länger mit einem Spiel zu beschäftigen. Und dank der Games-as-a-Service-Einnahmen fallen bei solchen Spielen nicht nur im ersten Jahr Einnahmen an.

Klasse statt Masse? Ubisoft verfolgt laut der Aussage des Ubisoft-CEO Yves Guillemot das Ziel, künftig weniger Spiele zu veröffentlichen. Im Gegenzug sollen diese Games länger unterstützt werden. Der „Games-as-a-Service“-Ansatz scheint also auch beim französischen Publisher eine zunehmende Rolle zu spielen. Letztendlich sei auch auf Basis der eigenen Erfolge eine Entwicklung der Branche hin zu einem Modell, das weniger von der Veröffentlichung neuer Spiele abhängig ist, zu erkennen.

„Neuveröffentlichungen sind nur noch einen Teil unseres Geschäfts, das sich fortan auf die langfristige Zusammenarbeit mit unserer Spieler-Community konzentriert“, so Yves Guillemot. Laut der Aussage des Managers werden die Spiele von Ubisoft nicht mehr nur über einen kurzen Zeitraum von vielleicht ein paar Stunden oder Wochen gespielt. Stattdessen würden die Spieler dazu neigen, sich über Monate und Jahre hinweg mit einem Spiel zu beschäftigen.

Das Engagement der Spieler habe sich dank der Mehrspieler-Titel und Online-Anbindungen deutlich erhöht. Mit einer Grafik wird untermauert, dass die traditionellen Spiele im zweiten Jahr nach der Veröffentlichung nur noch geringe Einnahmen erwirtschaften. Das führt dazu, das ständig neue Games auf den Markt gebracht werden müssen. Die sogenannten Live-Games (also Spiele mit einem Games-as-a-Service-Ansatz) bringen es laut der Grafik auch im zweiten Jahr auf einen Anteil von mehr als 50 Prozent des Umsatzes im Veröffentlichungsjahr.

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