Ubisoft: Mikrotransaktionen sind eine Frage der Qualität und Wahlfreiheit
Laut der Ansicht von Ubisoft muss man den Spielern bei Mikrotransaktionen und Lootboxen die Wahl lassen, auch darauf verzichten zu können. Letztendlich dürfe nicht der Zang aufkommen, etwas kaufen zu müssen. Dieser Ansatz ging im vergangenen Jahr offenbar auf.

Mikrotransaktionen und Lootboxen sind in den vergangenen Monaten zu etwas geworden, das nicht unbedingt werbewirksam genutzt werden kann. Auch Ubisoft hat sich im Rahmen des jüngsten Geschäftsberichtes zu diesem Thema geäußert. Denn auch das Unternehmen erwirtschaftet mit den Zusatzinhalten eine Menge Geld. Der Umsatz mit wiederkehrenden Investitionen ist im Fall von Ubisoft um ganze 87 Prozent auf 319 Millionen Euro gestiegen. Die Einnahmen machen mittlerweile 27 Prozent des gesamten Umsatzes von Ubisoft aus.

Der Chief Financial Officer Alain Martinez gab in diesem Zusammenhang zu verstehen, dass bei den Lootboxen auf zwei Dinge geachtet werden müsse. Dabei handele es sich im die Qualität und Wahlfreiheit. Laut der Ansicht des CFO müsse Ubisoft stets die richtige Qualität liefern, damit die Leute ein Interesse an solchen Zusatzinhalten bekommen.

Gleichzeitig sei es wichtig, den Kunden glaubhaft das Gefühl zu vermitteln, dass sie wirklich keine Nachteile haben, wenn sie die Mikrotransaktionen nicht in Anspruch nehmen. Sie sollen stets die Wahl haben. Letztendlich vertritt man bei Ubisoft die Meinung, dass die Mikrotransaktionen in „Rainbow Six Siege“ oder „Assassin’s Creed Origins“ recht gut angenommen wurden. Weitere Informationen zum neusten Geschäftsbericht lest ihr hier.

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