Donald Trump: Videomontage soll Gewalt in Spielen verdeutlichen
Der US-Präsident Donald Trump hat sich in dieser Woche mit Vertretern der Videospielindustrie getroffen, um über Gewalt in Videogames zu sprechen. Dabei hatten die Vertreter des Weißen Hauses eine Videomontage dabei, die aus brutalen Games-Szenen besteht. Inzwischen landete der Clip auf Youtube.

Nach einem der letzten Schul-Amokläufe in den USA wurde nicht nur eine breite Diskussion über die Waffengesetze in den USA entfacht. Gleichzeitig versuchten zahlreiche Leute, darunter republikanische Politiker, die Gespräche in Richtung gewalthaltige Videospiele zu lenken. Auch der US-Präsident Donald Trump sieht in den Videospielen eine mögliche Ursache für die zunehmende Gewalt in der Gesellschaft.

Das nahm Trump zum Anlass, um sich mit Vertretern der Spielebranche zu treffen. Ziel war es, das Problem zu diskutieren. Um einen Einstieg in die Gespräche zu finden, wurde zunächst eine Videomontage gezeigt, die zahlreiche brutale Szenen aus verschiedenen bekannten Spielen zeigt. Sie entstammen Spielen wie „Call of Duty: Modern Warfare 2“, „Sniper Elite 4“, „Fallout 4“ und „The Evil Within“ und wurden komplett aus dem Kontext gerissen. Inzwischen landete der Clip, der zweifellos Szenen zeigt, die nicht für Minderjährige geeignet sind, auf Youtube und kann unterhalb dieser Zeilen angeschaut werden.

Laut ESA keine Verbindung zwischen Videospielen und Gewalt

Aus dem Weißen Haus gibt es zum Treffen noch keine Wortmeldung, allerdings äußerte sich die Entertainment Software Association (ESA) zum Meeting mit Donald Trump. Dabei betonte die Vereinigung, dass es im Treffen grundsätzlich sehr verständnisvoll zugegangen ist. „Wir haben über zahlreiche wissenschaftliche Studien diskutiert, die darlegen, dass es keine Verbindung zwischen Videospielen und Gewalt gibt, den Schutz von Videospielen durch den ersten Zusatzartikel und wie das Alterseinstufungssystem der Branche den Eltern dabei behilflich ist, informierte Unterhaltungs-Entscheidungen zu treffen.“

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