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Ubisoft: Vivendi-Übernahme abgewehrt – Unternehmen haben eine Einigung erzielt

Ubisoft: Vivendi-Übernahme abgewehrt – Unternehmen haben eine Einigung erzielt
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In den letzten Monaten stand die feindliche Übernahme des französischen Publishers Ubisoft durch Vivendi im Raum. Doch nun ist die Gefahr erst einmal gebannt, da die beiden Unternehmen zu einer Einigung gekommen sind, woraufhin Vivendi alle Anteile an Ubisoft wieder verkauft.

Am heutigen Abend hat Ubisoft bekanntgegeben, dass man eine Einigung mit Vivendi unterschrieben hat, um den Anteileigner vollständig aus Ubisofts Anteilskapital zu entfernen. Dafür hat Vivendi alle 30.489.300 Anteile am Unternehmen verkauft.

Die Transaktion beinhaltet eine Investition von zwei langfristigen Investoren (Relationship Investing-Abteilung von Ontario Teachers' Public Equities und Tencent), einen Rückkauf von Anteilen durch Ubisoft, einen Kauf von Anteilen von Guillemot Brothers SE und ein Bookbuilding-Verfahren mit institutionellen Investoren. Nach der Implementierung der Transaktion wird Vivendi keinerlei Anteile an Ubisoft besitzen. Desweiteren hat sich Vivendi dazu verpflichtet in den nächsten fünf Jahren keine Anteile an Ubisoft zu kaufen.

Im Rahmen der Transaktion haben Ubisoft und Tencent eine strategische Partnerschaft angekündigt, die die Reichweite der Ubisoft-Marken in China in den kommenden Jahren signifikant beschleunigen wird. Der Ubisoft-CEO und Mitgründer Yves Guillemot sagte zu der Vereinbarung: "Die Entwicklung unserer Shareholding ist eine großartige Nachricht für Ubisoft. Es war durch die außergewöhnliche Ausführung unserer Strategie und der entscheidenden Unterstützung der Ubisoft-Talente, Spieler und Anteileigner möglich. Ich möchte ihnen allen wärmstens danken."


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Im Weiteren: "Die Investition von neuen langfristigen Anteileignern in Ubisoft demonstriert ihr Vertrauen in unser zukünftiges Werterschaffungspotential und Ubisofts Rückkauf von Anteilen wird durch Anlagerung von allen Anteileignern geschehen. Abschließend wird die neue strategische Partnerschaftsvereinbarung, die wir unterschrieben haben, Ubisoft ermöglichen die Entwicklung in China in den kommenden Jahren zu beschleunigen und einen Markt mit großartigem Potential vollständig zu nutzen."

Somit ist die Übernahme des Publishers durch Vivendi vorerst abgewehrt worden und Ubisoft wird in den kommenden Jahren weiterhin selbst die eigenen Geschäfte bestimmen.

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