Xbox One X: Microsoft möchte in Bezug auf die Abwärtskompatibilität keine halben Sachen machen
Die Xbox One X-Verbesserungen sind ein wichtiger Bestandteil des Abwärtskompatibilitäts-Programms. Allerdings ist es laut der Angabe von Microsoft eine durchaus komplexe Herausforderung. Letztendlich möchte man keine halben Sachen machen.

Während die Xbox One im Vergleich zur PS4 weniger exklusive Spiele vorweisen kann, gibt es ein Feature, das die Konsole der Redmonder durchaus hervorhebt. Dabei handelt es sich um die Abwärtskompatibilität. Diesem Feature widmete sich der Xbox-Plattform-Chef Bill Stillman in einem Gespräch mit den Redakteuren des Edge-Magazin. Unter anderem ging er auf die Ziele und Herausforderungen ein, die es zu beachten gilt, um die Abwärtskompatibilität zu ermöglichen.

Einer der großen Vorteile an diesem Feature ist, dass die unterstützten Spiele auf der Xbox One X einige optische Vorteile bieten. Stillman sprach von einer Menge Arbeit, mit der die Abwärtskompatibilität zusammen mit den Xbox One X-Verbesserungen ermöglicht wird: „Wir müssen den Emulator ständig optimieren, um ihn präziser zu machen. Aber jedes Mal, wenn man ihn genauer macht, macht an ihn auch weniger leistungsfähig. Die Verbesserungen sind eine Menge Arbeit, weil wir wirklich zurückgehen und das Leistungsprofil optimieren müssen, damit sich das Spielerlebnis nicht ändert. Und wir machen keine halben Sachen.“

Neben den technischen Herausforderungen gibt es noch weitere Probleme, die eine Herausforderung darstellen können, darunter Lizenzprobleme. Stillman erklärte zu diesem Thema: „Musiklizenzen werden oft für einen Distributor oder einen Benutzer geschrieben. In den Tagen der Xbox 360 war Streaming fast nicht existent. Verlage kauften die Benutzerlizenz, weil sie billiger war. Aber die Xbox One verfügt über GameDVR. Und die Spieleübertragung ist in das System eingebaut.“

„Wenn sie also sagen: ‚Ach, wir werden das über die Abwärtskompatibilität auf einer Konsole veröffentlichen, die übertragen kann‘, schauen sie auf ihren Vertrag und können es nicht machen  – Die Lizenz verbietet es. Die rechtlichen Aspekte sind ebenso wichtig wie die technischen.“

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