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Next-Gen: Ray-Tracing sollte laut Tim Sweeney verstärkt zum Einsatz kommen
Tim Sweeney zufolge sollten Entwickler von künftigen AAA-Projekten darüber nachdenken, in ihre Spiele Ray-Tracing zu integrieren, da die dafür nötige Hardware-Leistung in den kommenden Jahren bereits ausreichen sollte.

Epic Games hat im Rahmen der GDC 2018 eine Raytracing-Demo vorgestellt, die auf der Unreal Engine basiert. Zu überzeugen wusste sie mit realistischen Lichteffekten und Reflexionen. In einem aktuellen Interview mit den Redakteuren von MCVUK hat der Epic-Mitgründer Tim Sweeney ein weiteres Mal über die neue Technologie gesprochen und dabei betont, dass die steigende Hardwareleistung in den kommenden Jahren dabei behilflich sein sollte, Ray-Tracing im größeren Umfang in Echtzeit auch in den Videospielen zum Einsatz kommen zu lassen.

Vor allem bei kommenden AAA-Produktionen sollten die Entwickler über die Implementierung der Ray-Tracing nachzudenken. „Wie sich herausgestellt hat, wird Ray-Tracing bei ungefähr 25 Teraflops Rechenleistung zur bestmöglichen Methode, um realistisch aussehende Pixel darzustellen. Die Demo, die wir in Zusammenarbeit mit ILMxLab produziert haben, war ein erster Schritt in diese Richtung. Teile der Szene werden mit und Teile werden ohne Ray-Tracing dargestellt. Alle Schatten und Reflexionen sind Ray-Tracing und wie auch die Filme werden die Spiele diese Technologie annehmen.“

Im weiteren Verlauf erklärte Sweeney: „Wir werden mehr und mehr Ray-Tracing in unseren Szenen sehen und ich denke, in zehn Jahren von heute an, werden die Engines nur noch Ray-Tracing verwenden. Jeder, der ein Triple-A-Projekt beginnt, sollte über Ray-Tracing nachdenken.“

Der weiteren Angabe der Entwickler-Legende zufolge wäre es durchaus denkbar, dass die Technologie in der nächsten Hardware-Generation in einem höheren Maße zum Einsatz kommen könnte. „Es wird nicht in der nächsten Zeit im Smartphone zu sehen sein. Aber die GPUs entwickeln sich schnell. Es könnte schon in zwei Jahren so weit sein, dass man die nötige Rechenleistung in einer einzelnen GPU geboten bekommen. Und dann wird es mit High-End-Hardware möglich.“

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