PlayStation Vita: Sony möchte den Handheld-Markt offenbar nicht aufgeben
Wie John Kodera, das neue Oberhaupt von Sony Interactive Entertainment, in einem aktuellen Interview andeutete, möchte das Unternehmen den Handheld-Markt keineswegs aufgeben. Ob es mit PlayStation Vita oder einem möglichen Nachfolger weiter geht, wurde jedoch nicht bestätigt.

Während der technisch seinerzeit durchaus beeindruckende Handheld PlayStation Vita zumindest in Japan entsprechende Absatzzahlen verbuchte und bis heute mit neuen Spielen unterstützt wird, entwickelte sich das System im Westen zu einem kommerziellen Misserfolg.

Da dürfte es nur wenig überraschen, dass Andrew House, der damalige Chef der PlayStation-Sparte, im Herbst des vergangenen Jahres darauf hinwies, dass Sony Interactive Entertainment im Handheld-Bereich keinen großen Markt mehr sieht und sich in diesem Bereicht vorerst nicht mehr engagieren wird. In ein anderes Horn bläst in diesen Tagen sein Nachfolger John Kodera.

PlayStation Vita: Ist ein Nachfolger denkbar?

In einem aktuellen Interview, das von den Kollegen von Bloomberg geführt wurde, sprach Kodera über den Handheld-Markt und wies darauf hin, dass man keineswegs gewillt ist, diesen leichtfertig aufzugeben. Demnach werde intern geprüft, wie mit PlayStation Vita weiter verfahren werden kann.

Da Kodera nicht näher ins Detail ging, bleibt abzuwarten, worauf sich das neue Oberhaupt von Sony Interactive Entertainment im Detail bezog. Spekuliert wird, dass sich Kodera auf einen möglichen Nachfolger zu PlayStation Vita beziehen könnte, zudem allerdings noch nichts spruchreif.

Zudem könnte das Unternehmen dem Vorbild von Nintendo folgen und verstärkt auf Mobile-Umsetzungen der hauseigenen Erfolgsmarken setzen.

Quelle: Play3

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