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PS5: Neue Konsole laut Sony noch 3 Jahre entfernt
Die PlayStation 5 erscheint offenbar später als bislang angenommen. Nachdem zuletzt Gerüchte über eine Markteinführung im Jahr 2020 die Runde machten, verweist Sony auf eine Wartezeit von drei Jahren. Wie genau diese Angabe ist, lässt sich der etwas schwammigen Formulierung allerdings nicht entnehmen.
PS5

Während die Gerüchte zur PlayStation 5 langsam Fahrt aufnehmen, heißt es aus dem Hause Sony, dass mit der Veröffentlichung der neuen Konsole noch lange nicht zu rechnen ist. Drei Jahre werden wohl noch vergehen, bis wir die neue Hardware der Japaner im heimischen Wohnzimmer stehen haben. Darauf verwies der PlayStation CEO John Kodera. Mit der Veröffentlichung der PlayStation 5 wäre dann 2021 zu rechnen.

Sony möchte mit der PS5 noch höher springen

„Wir werden die nächsten drei Jahre nutzen, um den nächsten Schritt vorzubereiten, um in die Hocke zu gehen, damit wir in Zukunft höher springen können“, so Kodera laut Wall Street Journal. Zuvor betonte Kodera, dass sich die PlayStation 4 langsam in die letzte Phase ihres Lebenszyklus hineinbewegt, was offenbar die Befürchtung aufkommen ließ, dass der Support der aktuellen Konsole in absehbarer Zeit zurückgefahren wird. Diese Befürchtung ist offenbar unbegründet.

Voraussichtlich wird es in den kommenden Jahren innerhalb der PS4-Produktfamilie zu einem Preisfall kommen. Zudem verfolgt Sony den Plan, sich auf exklusive Titel und die digitalen Dienste der PS4 zu konzentrieren, sodass das Interesse an der Konsole, die sich inzwischen mehr als 79 Millionen Mal verkauft hat, aufrecht erhalten werden kann.

Und an dieser Strategie wird offenbar auch später festgehalten: Laut Kodera werden die Abonnements und Online-Dienste eine noch größere Rolle spielen, egal welche Konsole nach der PS4 kommt. „Wir müssen von der herkömmlichen Betrachtungsweise des Konsolenlebenszyklus abweichen“, so Kodera ergänzend. „Wir sind nicht mehr in einer Zeit, in der man nur an die Konsole denken kann oder einfach nur an das Netzwerk, als wären es zwei verschiedene Dinge.“