Bethesda: Skyrim VR, Doom VFR und Fallout 4 VR schlagen sich gut
"Skyrim VR", "Doom VFR" und "Fallout 4 VR" haben sich laut der Angabe von Bethesda gut verkauft. Und es kommt mehr: Im Rahmen der E3 2018 wurde "Wolfenstein: Cyberpilot" angekündigt. Laut Bethesda habe der Erfolg der eigenen VR-Projekte etwas mit der Qualität zu tun. Schnellschüsse wollte man nicht auf den Markt bringen.

Den ganz großen Durchbruch konnte Virtual Reality noch nicht erzielen, aber auch mehr als zwei Jahre nach dem Launch der ersten VR-Brillen der aktuellen Generation kann von keinem Flop geredet werden. Nach wie vor erscheinen neue Modelle, zuletzt das Budget-Standalone-Headset Oculus Go, und auch der Nachschub an Spielen wurde längst nicht gestoppt.

VR-Spiele von Bethesda schossen nach oben

Beispielsweise hat Bethesda im Rahmen der E3 2018 den VR-Shooter „Wolfenstein Cyberpilot“ angekündigt. Das dürfte bedeuten, dass die vorangegangenen VR-Erfahrungen des Unternehmens erfolgreich genug waren, um weitere Investitionen in Virtual Reality-Projekte zu rechtfertigen. Und tatsächlich scheinen sich die VR-Spiele des Unternehmens gut geschlagen zu haben. Darauf verwies Bethesdas Pete Hines in einem aktuellen Interview.

„Sie haben sich wirklich gut geschlagen. Skyrim schoss auf PlayStation VR ganz nach oben und blieb dort. Und als wir Fallout 4 VR auf Steam veröffentlicht haben, schoss es nach oben und blieb dort. Als wir Skyrim VR für den PC veröffentlicht haben, war es ebenfalls so. Auch Doom VFR hat sich sehr gut geschlagen. Wenn es um irgendeine Installationsbasis geht, dann gilt, dass mehr besser ist. Aber ja, sie haben sich gut gemacht“, so Hines.

Auch lieferte Hines eine Begründung dafür, warum die eigenen Spiele so erfolgreich waren und sind. Es liege an der Qualität der Games. Bethesda wollte keine Schnellschüsse auf den Markt bringen, sondern komplette und aufwändige Spiele für die virtuelle Realität. Pete Hines erklärte ergänzend: „DOOM VFR, Fallout 4 VR, wir sind einfach sehr zufrieden damit, wie all das funktioniert und angenommen wurde. Wir werden VR weiterhin so betrachten, wie wir es auf allen Plattformen tun. Es geht darum, was gut zu dieser Plattform passt, was wir haben und wie es funktionieren kann.“

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