Fallout 76: Bethesda über private Server, Mods, Mikrotransaktionen und Erweiterungen
"Fallout 76" wird als ein Multiplayer-Spiel auf den Markt kommen, das euch anfangs nicht die Möglichkeit bietet, allein in die Spielwelt einzutauchen. Private Server soll es aber irgendwann nach dem Launch geben. Auch ist eine Mod-Unterstützung geplant.

Bethesda hat vor einigen Tagen „Fallout 76“ angekündigt und im Rahmen der E3 2018 letztendlich bestätigt, dass man beim neuen Teil der Reihe einen etwas anderen Weg beschreiten wird. In „Fallout 76“ werdet ihr euch zusammen mit anderen Spielern am Wiederaufbau beteiligen. Ihr werdet also in der Spielwelt auf andere Teilnehmer treffen, mit denen ihr euch wahlweise zusammenschließen könnt.

Private Spiele erst nach dem Launch von Fallout 76

Inzwischen haben die Entwickler ein paar weitere Informationen zu „Fallout 76“ veröffentlicht. Unter anderem erfolgte die Bestätigung, dass es zum Launch des Titels keine privaten Server oder Mods geben wird. Bei Bethesda würde man Mods zwar lieben, aber man sei nicht in der Lage dazu, sie zum Launch des Titels bereitszustellen. Später werdet ihr aber offenbar in der Lage sein, eure eigene, private Welt zu erstellen und sie zu modifizieren. Zum Launch von „Fallout 76“ möchte Bethesda zunächst einen robusten Service anbieten.

Bei einem Online-Spiel ist es natürlich keine Überraschung: „Fallout 76“ muss ständig mit dem Internet verbunden sein. Zugleich handelt es sich bei den Charakteren, denen ihr im Spiel begegnen werdet, um andere, menschliche Spieler. Unklar ist aber noch, ob ihr dabei ständig mit der Angst leben müsst, mit anderen Spielern in Kämpfe verwickelt zu werden. Bethesda arbeitet derzeit an der PvP-Balance und spricht gleichzeitig von „ein bisschen Drama“, mit dem die Leute zum PvP-Spiel ermutigt werden sollen. Letztendlich soll die Map so groß sein, dass ihr selbst bei den maximal möglichen 32 Teilnehmern nicht ständig auf andere Spieler trifft.

Mikrotransaktionen zur kosmetischer Natur

Auch zusätzliche Inhalte wird es in „Fallout 76“ geben – darunter Mikrostransaktionen. Bethesda gab bereits bekannt, dass diese lediglich kosmetischer Natur sein werden. Ziel sei es, das Spiel langfristig finanziell am Laufen halten zu können. Mit dem Einsatz von Mikrotransaktionen sei es auch möglich, andere Download-Erweiterungen kostenlos zur Verfügung zu stellen. Letztendlich möchte Bethesda kontinuierlich kleine Inhaltsupdates veröffentlichen. Und in größeren Abständen erscheinen dann große Content-Updates. Letztendlich soll eine DLC-Support über viele Jahre gewährleistet werden. Mehr zu „Fallout 76“ erfahrt ihr in unserer Themen-Übersicht.