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Nintendo: Aktienkurs nach E3-Direct-Präsentation gefallen

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Nintendo: Aktienkurs nach E3-Direct-Präsentation gefallen

Die E3-Präsentation von Nintendo war für Spieler, Anleger und Analysten nicht allzu überzeugend. In der Folge sank der Aktienkurs von Nintendo um sechs Prozent. Es gibt Zweifel daran, dass Nintendo im laufenden Geschäftsjahr die Verkaufsziele für Hardware und Software erreichen kann.

Die E3-Direct-Präsentation von Nintendo war für viele Spieler eine Enttäuschung. Nach einem hervorragenden Start der Nintendo Switch konzentrierte sich das Unternehmen dabei hauptsächlich auf Spiele wie "Super Smash Bros. Ultimate" sowie "Pokémon: Let’s Go, Pikachu!" und "Pokémon: Let’s Go, Evoli!", was den Aktionären offenbar nicht reicht. Zudem wurde bekannt, dass die Verkäufe der Konsole im ersten Halbjahr 2018 leicht nachgelassen haben. Und auch Nintendo Labo verschwand nach dem Launch recht schnell wieder von der Bildfläche.

Kurs nach E3-Show um 6 Prozent gesunken

In der Folge sank der Aktienkurs von Nintendo nach der E3-Präsentation um ganze sechs Prozent auf 37.130 Yen. Dabei ist zu beachten, dass der Kursrutsch im Grunde schon im März 2018 begann, nachdem die Aktie von Nintendo zwischenzeitlich rund 50.000 Yen wert war. Zu beachten ist aber auch, dass im Juni 2016 ein massiver Kurszuwachs eingeleitet wurde. Damals war eine Aktie lediglich 13.800 Yen wert. Danach ging es massiv bergauf. Sorgen muss sich Nintendo offenbar noch nicht machen, da der aktuelle Kursverlauf auch als Korrektur angesehen werden kann.


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Einige Analysten bezweifeln auf Basis der jüngsten Spielevorstellung dennoch, dass Nintendo in der Lage ist, die gesetzten Verkaufsziele für Hardware und Software zu erreichen. Auch sind einige Analysten/Investoren skeptisch, dass der Online-Service der Nintendo Switch als ein Systemseller angesehen werden kann. Zudem sei die Konkurrenz auf PC, Konsolen und Mobile sehr stark. Die Aktienkurse von Microsoft und Sony blieben nach der E3-Präsentation übrigens stabil. Bei Ubisoft und Electronic Arts ging es nach oben.

Die aktuellen Sorgen der Investoren

  • Die Verkäufe der Switch waren im ersten Halbjahr 2018 niedriger als erwartet.
  • Um Nintendo Labo ist es still geworden und das Produkt ist kein Systemseller.
  • Der Nintendo Switch Online-Service wird ohne Killer-App starten.
  • Es gibt große Konkurrenz von den anderen Konsolen, PC und Mobile-Games.

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