Sekiro – Shadows Die Twice: Kein Multiplayer, kein Rollenspiel und weitere Details enthüllt
Mit "Sekiro: Shadows Die Twice" wurde ein neues From Software-Spiel offiziell enthüllt. Nun sind zahlreiche weitere Details zum Spiel aufgetaucht. Demnach verzichtet man auf einen Multiplayer und Rollenspiel-Elemente.

Am vergangenen Sonntag hatten Activision und From Software „Sekiro: Shadows Die Twice“ mit einem ersten Trailer offiziell für die PlayStation 4, Xbox One und den PC enthüllt. Die Veröffentlichung soll Anfang 2019 erfolgen. Nun sind auch zahlreiche weitere Details zum Spiel aufgetaucht, die so manchem Fan der „Souls“-Spiele sauer aufstoßen könnten.

Demnach ist „Sekiro: Shadows Die Twice“ ein Action-Adventure und kein Action-Rollenspiel. Somit wird es keine Stats, keine Rüstungen, keine Waffen und keine Klassen geben. Man kann jedoch Erweiterungen für die Armprothese verdienen, die sowohl offensive als auch unterstützende Funktionen haben können. So wurden Prothesen-Erweiterungen wie eine Axt, ein Knallkörper, eine Fackel oder auch ein Schild bestätigt.

From Software hat zudem bestätigt, dass man auf einen Multiplayer wie in der „Souls“-Serie komplett verzichtet. Dementsprechend wird man weder im PvP noch im PvE mit Freunden spielen können. „Dieser Titel wurde von Beginn an als Einzelspieler-Erfahrung entworfen“, sagte From Softwares Yasuhiro Kitao. „Ein Teil davon ist, dass ein Fokus des Spiels ist, dass man als Ninja spielen muss, anstatt von Beginn an eine Wahl zwischen mehreren Klassen zu haben. Als Resultat konnte sich das Team wirklich darauf konzentrieren, was diese Mechaniken sind und diese so tiefgreifend wie möglich machen.“

Die Umgebungen sind vertikal aufgebaut, damit der Greifhaken einen Nutzen hat. Das Kampfsystem basiert auf die Körperhaltung, sodass man Gegner erschöpfen muss, um sie auszuschalten. Die Kanji-Symbole über den Köpfen des Charakters deuten verschiedene Aktionen an. Im Weiteren werden leichte Schleichmechaniken wie Schleichtötungen, an Wände pressen, an Kanten hängen und ins Gras hocken ins Spiel integriert.

Wenn man stirbt, kann man direkt wiederbelebt werden und in den Kampf zurückkehren. Der Tod sorgt dafür, dass die Feinde das Interesse an einem verlieren und ihren normalen Tätigkeiten nachgehen. Eine weitläufige und verbundene Spielwelt soll zum Erkunden einladen. Es wird zwar ein Währungssystem geben, jedoch unterscheidet es sich von den Seelen und Blutechos früherer From Software-Spiele. Stattdessen dient es als Upgrade-System für die eigene Ausrüstung.

Quelle: Gematsu, GameSpot