Tennis World Tour: War wenige Wochen vor dem Launch erst zu 20 Prozent fertig entwickelt
Die Tennissimulation "Tennis: World Tour" kam bei den Spielern nicht allzu gut an, da nicht nur Features fehlten, auch der allgemeine Zustand des Titels enttäuschte. Dabei handelt es sich um eine Situation, die für den Publisher nicht überraschend kam.

Über einen Mangel an Tennisspielen müssen sich die Spieler in diesem Jahr nicht beklagen. Zu den neuen Simulationen zählt unter anderem das aktuelle Werk einstiger „Top Spin“-Macher. Die Rede ist von „Tennis World Tour“, das kürzlich unvollständig für PlayStation 4 und Xbox One auf den Markt gebracht wurde. Unter anderem musste auf den Online-Multiplayer verzichtet werden. Darüber hinaus mangelte es an Feinschliff an den Spielmechaniken und der Darstellung.

Dabei handelt es sich um eine Situation, die für den Publisher BigBen Interactive nicht überraschend kam, wie der Unternehmensgründer Alain Falc einräumte. Laut seiner Aussage war dem Publisher bekannt, dass „Tennis World Tour“ wenige Wochen vor der Veröffentlichung nur zu 20 Prozent fertiggestellt war. Dennoch wollte das Unternehmen den Titel pünktlich zu den French Open auf den Markt bringen, zumal die Marketing-Kampagne bereits gestartet wurde.

Letztendlich wurde mit „Tennis World Tour“ ein unfertiges Spiel auf den Markt gebracht, das in den kommenden Monaten verbessert werden soll. Mit der Veröffentlichung einer verbesserten Version sei 2019 zu rechnen. Ob diese für Bestandskunden kostenlos angeboten wird, lässt sich dem Statement nicht entnehmen. Fest steht aber: Trotz aller Probleme wurden 500.000 Exemplare des Titels ausgeliefert. Ein echter Nachfolger von „Tennis World Tour“ soll dann im Zeitraum 2020 bis 2021 entwickelt werden.

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