Dead Space 4: Ehemaliger Creative Director Ben Wanat verrät ursprüngliche Konzeptideen
In einem aktuellen Interview hat der frühere "Dead Space"-Creative Director Ben Wanat über die ursprünglichen Ideen für "Dead Space 4" gesprochen. Demnach hätte man Ideen des Vorgängers aufgegriffen und weiterentwickelt.

Electronic Arts hatte im vergangenen Jahr das Entwicklerstudio Visceral Games, das unter anderem für die „Dead Space“-Reihe verantwortlich gewesen war, geschlossen, weshalb ein vierter Ableger des Survival-Horrors sehr unwahrscheinlich ist. Allerdings hat Ben Wanat, der ehemalige Creative Director von „Dead Space“, der inzwischen bei Crystal Dynamics arbeitet, in einem Interview mit Eurogamer über Ideen für „Dead Space 4“ gesprochen.

Am Ende von „Dead Space 3“ sah die Menschheit dem Untergang entgegen und in dieser hoffnungslosen Situation sollte der nächste Teil angesiedelt sein. „Die Vorstellung war, dass man tagtäglich gegen verseuchte Raumschiffe zu überleben versucht, nach einem Funken Leben sucht, Vorräte plündert, um das eigene kleine Schiff am Laufen zu halten und versucht Überlebende zu finden“, sagte Wanat, ehe er auf das Gameplay einging. „Wir hätten eine Menge der existierenden Mechaniken verbessert. Der Flotillenabschnitt in Dead Space 3 hatte angedeutet, wie nicht lineares Gameplay sein könnte und ich hätte dies gerne vertieft.“

„Dead Space 4“ sollte ein Hybrid aus dem Kapitelformat und dem nicht linearen Stil werden, den das Team erreichen wollte. Laut Wanat hätte man in einem Bereich des Weltalls begonnen, wäre einer Spur von Schiffswracks zu einer Orbitalstation gefolgt, die möglicherweise Schiffsteile und Treibstoff zu bieten gehabt hätte. Daraufhin hätte man sich die Geschehnisse der Region zusammengesetzt, während man von Schiff zu Schiff gegen Necromorphs gekämpft hätte. Die Erkundungsmöglichkeiten wären mit dem Spielfortschritt immer ausufernder geworden.

„Bei den Schiffen, die man besucht hätte, wäre das Spiel sehr abwechslungsreich geworden“, betonte Wanat im Weiteren. „Die Ishimura hatte mit den thematisch unterschiedlichen Decks eine Idee dieser Abwechslung. Stellt euch jedoch eine komplette Liste an Schiffsarten vor, jede mit einzigartigen Verwendungszwecken. Etagenplänen und Gameplay.“ Im Weiteren hätte man auch das Crafting-System angepasst, um die Waffenbalance wiederherzustellen, die im dritten Teil aufgrund zahlreicher Möglichkeiten etwas abhanden gekommen war.

Weitere interessante Aussagen zu den Necromorphs, der Technik und der Einstellung der Reihe kann man bei Eurogamer entdecken.

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