Starfield: Es wird bewusst an der Creation Engine festgehalten
Auch wenn "Starfield" noch ein paar Jahre auf sich warten lassen wird, setzen die Bethesda Game Studios auch weiterhin auf die Creation Engine. In einem aktuellen Interview sprach Game Director Todd Howard über diese Entscheidung.

Was in der Vergangenheit immer wieder in Form von Gerüchten die Runde machte, wurde im Rahmen der diesjährigen E3 auch von offizieller Seite bestätigt.

So arbeiten die kreativen Köpfe der Bethesda Games Studios in der Tat an einem Projekt namens „Starfield“. Abgesehen vom Namen sowie einem kurzen Teaser-Trailer gab es zu diesem bisher allerdings nicht allzu viel zu sehen. Stattdessen wiesen die Verantwortlichen darauf hin, dass „Starfield“ noch einige Jahre auf sich warten lassen und neben dem PC möglicherweise erst für die neuen Konsolen in Form der neuen Xbox oder der PlayStation 5 erscheinen wird. Trotz allem halten die Macher weiterhin an der Creation Engine fest, die bereits bei „Fallout 4“ oder „The Elder Scrolls V: Skyrim“ aus dem Jahr 2011 zum Einsatz kam.

Starfield: Es wird bewusst an der Creation Engine festgehalten

Doch warum kommt auch bei „Starfield“ die mittlerweile betagte Creation Engine zum Einsatz? Im Gespräch mit den Kollegen der Game Star sorgte Todd Howard von den Bethesda Game Studios für Klarheit. Howard: „Wir mögen unseren Editor, mit dem kennen wir uns aus. Damit können wir sehr, sehr schnell Welten bauen und die Modder sind sehr gut mit ihm vertraut. […] Es gibt ein paar Grundsätze, nach denen wir Spiele entwickeln, und das wird sich nicht ändern, weil wir dadurch sehr effizient sind und wir der Meinung sind, dass es am besten funktioniert.“

Allerdings gilt laut Howard zu beachten, dass sich die Technik hinter der Creation Engine stetig weiterentwickelt. „Ich glaube, der Großteil der Menschen, die selber keine Spiele entwickeln, versteht nicht genau, was das Wort Engine bedeutet. Engine ist für sie eine einzige Sache – wir bezeichnen es als Technologie. Es gibt viele Einzelteile. Bei jedem Spiel ändern sich Dinge: der Renderer, das Animationssystem, die Skriptsprache, die Gegner-KI, die Steuerung. Manche Leute sprechen noch von Gamebryo, aber die haben wir seit einer Dekade nicht mehr benutzt“, heißt es weiter.

Wann „Starfield“ im Endeffekt erscheinen soll, ist noch unklar.

Quelle: GameStar

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