Take-Two: Bisher kein Interesse am Abomodell
Der Take-Two-CEO Strauss Zelnick hat sich in einem aktuellen Interview zu den Abomodellen geäußert. Laut seiner Einschätzung haben die Spieler wenig Interesse daran, in kurzer Zeit viele Videospiele in Angriff zu nehmen. Sollte sich am Interesse der Spieler etwas ändern, würde sich auch Take-Two am Abomodell beteiligen.

Viele Branchenvertreter sind der Meinung, dass Abomodelle wie EA Access oder der Xbox Game Pass die Zukunft der Spieleindustrie darstellen werden. Der Take-Two-CEO Strauss Zelnick ist von diesem Ansatz nicht allzu überzeugt. Laut seiner Einschätzung werden den Spielern über ein Abomodell zeitgleich zahlreiche Spiele zur Verfügung gestellt. Allerdings bezweifelt er, dass die Kunden so etwas tatsächlich in Anspruch nehmen möchten.

Noch kann Zelnick im Abomodell keine Zukunft erkennen: „Nein. Ein Abo-Modell müsste in erster Linie auf die Bedürfnisse und Interessen der Verbraucher eingehen. Man muss davon ausgehen, dass die Verbraucher viele Videospiele in einem bestimmten Monat zur Auswahl haben möchten.“ Das sei aber nicht der Fall, wie Zelnick glaubt.

Und so heißt es weiter: „Ich bin mir nicht sicher, ob die Verbraucher gerne so viele Videospiele im Monat spielen würden. Ich denke, sie neigen dazu, sich auf eine kleine Anzahl hochwertiger Titel zu konzentrieren. Ich bin mir auch nicht sicher, ob sie nach einer großen Anzahl an Katalogtiteln suchen. Und ich bin der Meinung, dass das jetzige Wirtschaftsmodell sehr vorteilhaft für die Verbraucher ist.“

Grundsätzlich abgeneigt ist der Take-Two-CEO allerdings nicht: „Also, ich bin etwas skeptisch, aber ich würde es nicht ausschließen. Unser Ziel ist es, dort zu sein, wo der Verbraucher ist. Sollte der Verbraucher das Gefühl haben, dass ein Abonnementmodell am sinnvollsten ist: Solange wir für die Arbeit, die unsere Entwickler und wir leisten, angemessen belohnt werden, dann würden wir teilnehmen“, so Zelnick abschließend.

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