Microsoft: Ninja Theory, Playground Games und Undead Labs dürfen weiterhin unabhängig arbeiten
Microsoft hat nochmals betont, dass Ninja Theory, Playground Games, Compulsion Games und Undead Labs nach wie vor unabhängig agieren dürfen.

Microsoft hat im Rahmen der E3 2018 mitgeteilt, dass Ninja Theory („Hellblade: Senua’s Sacrifice)“, Playground Games („Forza Horizon“), Compulsion Games („We Happy Few“) und Undead Labs („State of Decay“) fortan dem Unternehmen gehören. Die Redmonder haben die Studios aufgekauft.

Das soll aber nicht bedeuten, dass Microsoft künftig in die Entwicklung hineinreden möchte. Darauf verwies der Xbox Marketing GM Aaron Greenberg. Laut seiner Aussage dürfen die genannten Studios weiter unabhängig arbeiten.

Microsoft wollte die besten Teams der Welt

„In erster Linie ging es darum, die besten Teams der Welt zu finden, die neue Arten von Inhalten in unsere First-Party-Studios bringen, und es ihnen zu erlauben, unabhängig zu arbeiten“, so Greenberg, der hinzufügte: „Wenn man an ein Spiel wie Hellblade denkt, wie viele große Unternehmen hätten so einem Spiel grünes Licht gegeben? Aber es ist brillant und es nimmt sich vielen wichtigen Fragen an. Das sind die Teams, die uns wirklich inspirieren und es ist ein Privileg, mit ihnen arbeiten zu können.“

Aber nicht nur Microsoft möchte von den Übernahmen profitieren, auch die Studios sollen Vorteile genießen: „Ein Teil unseres Teams zu sein bietet ihnen finanzielle Sicherheit, Zugang zu Ressourcen und technischen Fähigkeiten. Zugleich behalten sie die kreative Unabhängigkeit, um das zu tun, was sie tun wollen. Diese Teams hätten niemals mit uns zusammenarbeiten wollen, wenn das nicht Teil der Bedingungen wäre. Ich denke, wir haben eine gute Erfolgsbilanz dabei: Schaut euch Mojang an, das unabhängig und fokussiert geblieben ist.“

Greenberg abschließend: „Es ist eine aufregende Zeit. Wir haben unsere Kreativstudios über Nacht im Wesentlichen verdoppelt. Und das zeigt, dass wir uns verpflichtet fühlen. mehr investieren.“