Spider-Man: Verbesserungen statt Downgrade – Analyse von Digital Foundry
Kam es im Fall von "Spider-Man" zu einem Downgrade? Nach vorangegangenen Meldungen dieser Art konnte Digital Foundry für Entwarnung sorgen.
PS4

Vor einigen Tagen machte das Gerücht die Runde, dass „Spider-Man“ im Verlauf der Entwicklung einem Downgrade unterzogen wurde. Stein des Anstoßes war eine Pfütze, die bei einem Vergleich mit einem Trailer von der E3 2017 in der neuen Version durch Abwesenheit glänzte.

Nachdem die Entwickler von Insomniac Games auf die Vorwürfe eingingen und dabei betonten, dass von einem Downgrade keine Rede sein könne, nahmen sich die Redakteure von Digital Foundry diesem Thema an. In einer umfangreichen Analyse kamen sie zu dem Schluss, dass es im Fall von „Spider-Man“ kein Downgrade gab.

Auflösung erhöht

Und nicht nur das: Bei einem Vergleich mit dem älteren Material konnten sogar einige technische Verbesserungen verzeichnet werden. Beispielsweise gab es bei der Auflösung ein Upgrade. Nachdem die Szenen aus einer älteren Demo mit einer Auflösung von 1440p liefen, konnte Digital Foundry im Areal, in dem die Pfütze verschwunden war, im jüngsten Testmuster eine 2816×1584-Auflösung messen, was zumindest für die PS4 Pro gilt.

Damit dürfte klar sein, dass die Pfütze nicht aus Gründen der Performance weichen musste, sondern eine Design-Entscheidung zugrunde lag. Auch an der Texturauflösung des Protagonisten habe sich nichts geändert. Lediglich ein anderes Material komme beim Anzug zum Einsatz. Dieses ist weniger glänzend und wirkt etwas dezenter als im Trailer aus dem Jahre 2017.

Auch an anderen Stellen konnten Verbesserungen verzeichnet werden. Das gilt für eine Erhöhung der Verkehrs- und Fußgängerdichte, für die Möglichkeit, Innenräume von Gebäuden durch Fenster zu betrachten, und für die verbesserten Licht-Effekte und Schattendarstellungen. Und falls ihr noch nicht überzeugt seid: Unseren Test zu „Spider-Man“ findet ihr hier.

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