Take-Two: Crossplay und Streaming von entscheidender Bedeutung
Der Take-Two-CEO Strauss Zelnick ist der Meinung, dass Cross Play ein Feature ist, das zum Standard werden muss. Nicht zuletzt das aufkeimende Streaming werde den Übergang beschleunigen.
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Der Take-Two-CEO Strauss Zelnick setzt sich in einem Interview für das Crossplay ein und möchte die Wände geschlossener Spielsysteme einstürzen sehen. Auch das Streaming wurde angesprochen.

„Ich denke, dass wir bei vielen Titeln irgendwann in einer plattformübergreifenden Welt sein werden“, so Zelnick. „Zwischen der Konsole und dem PC wird das sicher passieren. Microsoft ist im Grunde schon da. Also denke ich, dass die Mauern eingerissen werden. Die geschlossenen Systeme werden geöffnet, und sie müssen es tun.“ Laut seiner weiteren Einschätzung werde das Streaming das Ganze beschleunigen.

Die Bedingungen müssen dem Verbraucher zugute kommen

Die weiteren Aussagen dürften in Richtung Sony gerichtet sein: „Wir sind alle für die Verbraucher da. Wenn du Regeln erstellst, die den Verbrauchern nicht zugute kommen, aber du irgendwie davon ausgeht, dass sie deinem eigenen Unternehmen nützen, dann liegst du falsch. Die Verbraucher werden woanders hingehen. Man muss darauf achten, was der Verbraucher möchte.“

Auch ist Zelnick davon überzeugt, dass das Streaming auf dem Vormarsch ist. „Es gibt zahlreiche Unternehmen, die sich damit beschäftigen. Die Unternehmen, die am besten für das Streaming vorbereitet sind, sind Technologieunternehmen, die auf der ganzen Welt über Hyper-Scale-Rechenzentren verfügen. Man weiß, was das bedeutet. Es gibt nicht viele davon, da die Latenzzeiten passen müssen. Und sie müssen ziemlich nah bei dem Verbraucher sein, um die Latenz anzugehen. Glaube ich, dass das passieren wird? Ich bin mir sicher, dass es passieren wird. Ich denke, das wird in ein bis drei Jahren passieren.“

Zelnick geht davon aus, dass mit dem Streaming der Markt wachsen wird, auf dem das Unternehmen die eigenen Spiele verkaufen kann. „Natürlich, weil sie [die Kunden] keine Konsole kaufen müssen, um unsere Spiele zu spielen. Sie werden wahrscheinlich immer noch einen Controller kaufen müssen. Und diese werden verfügbar sein.“ Laut Zelnick könnte das Streaming das Geschäft von Take-Two verdoppeln.

Größerer Gesamtmarkt muss nicht mehr Spieleverkäufe zur Folge haben

Zelnick sieht aber auch Risiken in seiner Einschätzung: „Du musst wirklich vorsichtig sein, weil es auch möglich ist, dass Leute, die wirklich daran interessiert sind, Videospiele zu spielen, eine Box gekauft haben. Daher ist der adressierbare Gesamtmarkt vielleicht größer, aber der tatsächliche Markt ist nicht bedeutend größer.“ Allerdings werde sich das Unternehmen anpassen: „Ich weiß, dass unsere Aufgabe darin besteht, dort zu sein, wo der Verbraucher ist. „Das komplette Statement von Zelnick lest ihr hier.

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