Ubisoft: Vivendis Ausstieg konkret datiert – Erneute Übernahme erstmal ausgeschlossen
Laut Verantwortlichen scheint die Beteiligung des Investors Vivendi an Ubisoft ein Ende zu finden. Ein anderer Geldgeber steigt dafür ein.
All

Im März dieses Jahres berichteten wir über die Abwehr einer Übernahme von Ubisoft durch den französischen Investor Vivendi. Die beiden Unternehmen einigten sich auf einen Verkauf von 27,3 Prozent des Aktienkapitals, was Vivendis Anteil am französischen Videospiel-Unternehmen ausmachte.

Außerdem wurde bekannt, dass der chinesische Konzern Tencent mit 5 Prozent und der Ontario Teacher’s Pension Plan mit 3,4 Prozent beim französischen Spieleentwickler und Publisher einsteigen. Im Verwaltungsrat sitzen die beiden neuen Anteilseigner nicht. Ubisoft erwarb zudem 8,1 Prozent an eigenen Aktien zurück und die Gebrüder Guillemot zusätzlich 2,7 Prozent. Die restlichen acht Prozent Vivendis sollen an Investoren verkauft werden.

Ubisoft erhofft sich durch die Zusammenarbeit mit Tencent, den chinesischen Markt erschließen zu können. Im Zuge der Beteiligung sicherten die Chinesen zu, keine Anteile von Ubisoft zu übertragen und den Einfluss nicht vergrößern zu wollen.

Nun hat Vivendi ein genaues Datum genannt, wann alle Anteile an Ubisoft abgestoßen sein sollen. Am 5. März 2019 will sich der französische Medienkonzern aus den Geschäften vollständig zurückziehen.

Laut Investor stecken noch 6,7 Prozent des Aktienkapitals, was 500 Millionen Euro entspricht, in Verhandlungen mit „finanziellen Institutionen“. In diesem Zusammenhang hat Vivendi für die nächsten fünf Jahre eine Beteiligung an Ubisoft ausgeschlossen.

Quelle: gamesindustry

(*) Bei Links zu Amazon, Media Markt, Saturn und einigen anderen Händlern handelt es sich in der Regel um Affiliate-Links. Bei einem Einkauf erhalten wir eine kleine Provision, mit der wir die kostenlos nutzbare Seite finanzieren können. Ihr habt dabei keine Nachteile.