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PS5: Abwärtskompatibilität mit Remastering „on the fly“?
Ein Patent von Sony Interactive Entertainment America könnte auf eine erweiterte Abwärtskompatibilität der PlayStation 5 hindeuten. Assets sollen dabei "on the fly" ausgetauscht werden.
PS5

Derzeit geistert das Gerücht durch das Internet, dass die PlayStation 5 eine Abwärtskompatibilität erhalten könnte. Grund zur Annahme liefert ein Patent von Sony. Dieses trägt die Bezeichnung „Remastering by Emulation“ und beschreibt eine Methode, mit der die Assets alter Spieler „on the fly“ mit überarbeiteten Grafiken ausgetauscht werden können. Ein solches System könnte auf der PS5 für aufgehübschte Klassiker sorgen.

In der Beschreibung des Patents heißt es zunächst, dass jedes Asset (wie beispielsweise eine Textur), das von der Legacy-Software angefordert wird, eine eindeutige Kennung hat. Nach einigen Schritten, die ihr euch im Patenteintrag anschauen könnt, kann auf Bildschirmen, die eine höhere Auflösung zulassen, darauf aufbauend eine verbesserte Ausgabe des Spiels erfolgen.

Das bedeutet in der Praxis, dass über eine Emulationssoftware „on the fly“ remasterte Assets, die zuvor von einem Grafiker erschaffen wurden, in das Spiel gebracht werden, was natürlich für ein optisches Erscheinungsbild mit einer höheren Qualität sorgt.

Im Wortlaut heißt es unter anderem: „Ein Grafiker remastert die Texturen für die Präsentation auf einem Display mit einer höheren Auflösung als in der ursprünglichen Software vorgesehen und speichert sie mit ihren Kennungen wieder in der Datenstruktur ab. Die ursprüngliche Software wird dann auf dem Display mit einer höheren Auflösung abgespielt, wobei Asset-Abfragen abgefangen und identifiziert werden.“ Wird dabei eine übereinstimmende Kennung gefunden, erfolgt die Ausgabe der remasterten Grafik statt der ursprünglichen Version.

Die Xbox One bietet schon seit langer Zeit eine Unterstützung von Xbox- und Xbox 360-Spielen, was bei den Kunden sehr gut ankommt. Darauf aufbauend könnte Sony mit der PS5 eine ähnliche Strategie verfolgen.

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