Death Stranding: Hideo Kojima hatte das Spiel zwei Jahre nur im Kopf
Hideo Kojima hatte "Death Stranding" zwei Jahre lang im Kopf, ohne davon etwas aufzuschreiben. Davon berichtet der Schauspieler Troy Baker.
PS4

Weiterhin ist unklar, wann „Death Stranding“ auf den Markt kommen wird und was uns in diesem Spiel erwartet. Allerdings nutzte Troy Baker, der darin eine Rolle einnimmt, die Gelegenheit, um eine Anekdote aus der Entwicklung zu erzählen.

Im Rahmen der Argentina Game Show 2018 betonte Baker, dass Hideo Kojima, der Schöpfer des Titels, das gesamte „Death Stranding“ zwei Jahre im Kopf hatte, ohne etwas von seinen Ideen aufzuschreiben. Auch erwartet er eine „trippige“ Spielerfahrung.

Laut Baker nahmen er und Norman Reedus, den ihr wahrscheinlich aus „The Walking Dead“ kennt, etwa zwei Wochen lang an den Dreharbeiten zum Spiel teil. „Er ist total irre; er hat wirklich alles in dieses Spiel gesteckt“, so Baker über seinen Kollegen.

Es ist seltsam und groß

„Er hat eine erstaunliche Arbeitsmoral“, so der Schauspieler weiter. „Wir hatten einige interessante Szenen zusammen… Es ist ein riesiges Spiel, der Umfang ist riesig. Wenn man etwas über [Hideo] Kojima weiß, dann dass er nichts Kleines macht. Es ist seltsam und groß.“

Und weiter: „Ich war fasziniert, dies zu erfahren. Und ich hoffe, es ist okay, dass ich das sage: Er hatte das gesamte Spiel für etwa zwei Jahre nur im Kopf. Irgendwie lächerlich viel Zeit, ich kann mich bezüglich der genauen Zeit auch irren. Er hat sich keinerlei Notizen gemacht, hatte einfach alles [in seinem Kopf].“

Laut Baker konnte Kojima auf Nachfrage sämtliche Details aufzählen. Gleiches würde für „Metal Gear“ gelten. „Ich habe nie mit jemandem zusammengearbeitet, der mehr Vertrauen verlangte“, so Baker weiter. „Es ist so, als ob man blind durch die Gegend geht. Und er hat eine unglaubliche Gruppe von Leuten zusammengestellt, um ein fantastisches Spiel zu zaubern.“

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