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Sony: Patent zur Erkennung von Lag Switch Cheating eingereicht
Sony hat beim amerikanischen Patent- und Markenamt ein Patent eingereicht, das eine Technologie zur Erkennung von Lag Switch Cheating in Online-Spielen beschreibt.
PS4

Sony möchte offenbar verstärkt gegen Cheater vorgehen. Passend dazu hat das Unternehmen ein Patent eingereicht, das dabei behilflich sein soll, das sogenannte Lag Switch Cheating zu verhindern.

Mit dieser Cheat-Methode lässt sich der Datenverkehr zum Internet kurzfristig verzögern, was in der Spielwelt einen Effekt zur Folge hat, der dem Cheater Vorteile verschafft. Mit dem Lag Switch Cheating kann der Cheater beispielsweise ruckartig die Position verändern, was ihn nahezu unverwundbar macht.

Denn wenn der Gegner auf dem Bildschirm unvorhergesehen und unnatürlich die Position ändert, wird es für die Gegner schwer, ihn zu treffen. Ist ein Lag-Switch aktiviert, läuft er in der Regel mit einem kurzen Timer, der nur wenige Sekunden dauert. In dieser Zeit blockiert der Lag-Switch den gesamten Netzwerkverkehr zwischen der Spielkonsole und dem Internet.

Während der Spieler auf dem Server keine Reaktionen mehr zeigt und der Server davon ausgeht, dass die Verbindung in Kürze wieder aufgebaut wird. kann der Spieler lokal weiterspielen. Sobald die Verbindung wiederhergestellt ist, synchronisiert sich das lokale Spiel mit dem Server und bei den anderen Spielern kommt der Eindruck auf, dass der Gegner ruckartig die Position geändert hat und die Schüsse somit ins Leere gingen.

Patent soll Lag Switch Cheating verhindern

Mit der in diesem Patent beschriebenen Technologie möchte Sony derartige Betrügereien unterbinden.

In der Beschreibung heißt es unter anderem: „Erkennen eines Lag-Switch-Betrugs in einem Gaming-Netzwerk. Datenpakete werden von einem Client empfangen. Die Datenpakete weisen Tracking-Daten auf, die mindestens eine Sequenznummer und einen Zeitstempel enthalten. Die Tracking-Daten werden überwacht, um festzustellen, dass ein Cheat-Detection-Ereignis aufgetreten ist.“

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