Warcraft 3 Reforged: Mehr Zugänglichkeit für Anfänger und Anpassungen an WoW
"Warcraft 3: Reforged" soll nicht zuletzt eine neue Spielergeneration ansprechen und daher einen einfacheren Einstieg ermöglichen. Auch widmeten sich die Entwickler dem Einfluss durch "World of Warcraft".
PC

Blizzard hat mitgeteilt, dass „Warcraft 3: Reforged“ mit Spielern im Hinterkopf erschaffen wird, die sich erstmals mit einem Echtzeit-Strategiespiel beschäftigen. Sie sollen vor weniger große Hürden gestellt werden.

„Warcraft 3: Reforged“ wurde auf der BlizzCon 2018 enthüllt und ist ein Remaster des ursprünglichen „Warcraft 3“ aus dem Jahre 2002. Auch das Addon „The Frozen Throne“ aus dem 2003 ist in einer überarbeiteten Version enthalten.

Anfänger sollen einen einfacheren Einstieg erhalten

„Ja, Warcraft 3 hatte keinen einfachen Modus“, so Brian Sousa, Lead Artist von Blizzard zur Anpassung an Anfänger. „Es war entweder hart oder sehr hart. Und ich erinnere mich, dass auch ich die Missionen gespielt habe. Und zwar immer und immer wieder. Es ist ein wirklich hartes Spiel. Also muss ich da rangehen und es für die heutigen Spieler ein bisschen zugänglicher machen.“

Mit diesen Anpassungen sollen die Anfänger einen angenehmeren Einstieg in das RTS-Genre finden. „Dieses RTS gibt es schon seit 15 Jahren. Es ist immer noch da, die Leute spielen es weiterhin. Also machen wir uns keine Sorgen, das RTS neu zu definieren. Denn es hat bereits eine große Community“, heißt es weiter.

Die Spielweise von „Warcraft“ möchten die Entwickler auch mit „Warcraft 3: Reforged“ nicht ändern. Man habe lediglich die Absicht, dass das Spiel für das heutige Publikum ein bisschen zugänglicher ist und besser aussieht. Offenbar kann „Warcraft 3: Reforged“ auch mit dem alten Schwierigkeitsgrad gespielt werden.

Entwickler ließen sich mehr von World of Warcraft inspirieren

Sousa ging im Interview auf weitere Änderungen ein. Beispielsweise habe „World of Warcraft“ dafür gesorgt, dass „Warcraft 3: Reforged“ einige Redesigns und Anpassungen erhält. „Wir haben das Kartenlayout komplett überarbeitet und wie Stratholme aus World of Warcraft aussehen lassen, weil die Leute in Stratholme waren und sie den Eingang zu Stratholme kennen.“

„Das Original hatte nichts davon. Es war ein völlig anderes Gefühl. Es hatte griechische Säulen und es hatte seltsame Statuen und einen Fluss, den Zoo und Dinge, die die Leute nicht erkennen würden, wenn sie von World of Warcraft kommen und dieses Spiel spielen“, so Sousa weiter.

Stratholme sei allerdings nur ein Beispiel. Denn im Verlauf der Kampagne werdet ihr in „Warcraft 3: Reforged“ auf weitere Elemente stoßen, die von „World of Warcraft“ beeinflusst wurden.

„Wenn man die Kampagne durchläuft, wird es mehr Beispiele geben, bei denen wir uns von World of Warcraft beeinflussen ließen. Denn es gibt dort diese Lore, in der die Charaktere herausgearbeitet wurden, all diese Schauplätze und so viel Hintergrundwissen über eigentlich alle Dinge. Wir haben eine riesige Bibliothek, aus der wir uns bedienen können“, ergänzte der Lead Artist.

„Warcraft 3: Reforged“ wird im kommenden Jahr für den PC erscheinen.

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