Ark Survival Evolved: Der wohl schlechteste Switch-Port des Jahres in der Performance-Analyse
Im Zuge einer ausführlichen Performance-Analyse nahmen sich die Kollegen von Digital Foundry der Switch-Umsetzung von "Ark Survival Evolved" an. Nachdem im Zuge der offiziellen Ankündigung der Switch-Version bereits Zweifel aufkamen, sollten sich die schlimmsten Befürchtungen der Kritiker nun bewahrheiten.

Aufgrund der Tatsache, dass „Ark Survival Evolved“ selbst auf leistungsstarken Konsolen wie der Xbox One X mit einer schwankenden Performance zu kämpfen hatte, dürfte der eine oder andere bei der Ankündigung der Switch-Umsetzung bereits vom Schlimmsten ausgegangen sein.

Doch wurde die Switch-Version möglicherweise zu früh abgeschrieben? Schließlich stellten die Umsetzungen von Titeln wie „Doom“, „Warframe“ oder „The Elder Scrolls V: Skyrim“ unter Beweis, dass große Third-Party-Titel auf Switch durchaus funktionieren können. Die entsprechenden Optimierungen und die nötige Sorgfalt natürlich vorausgesetzt. Mittlerweile ist „Ark Survival Evolved“ für Switch erhältlich und verdeutlicht eindrucksvoll, wie ein Switch-Port keinesfalls aussehen sollte.

Quälend lange Ladezeiten, kaum vorhandene Details und weitere technische Probleme

Stattdessen dürfte „Ark Survival Evolved“ ein ganz heißer Anwärter auf den schlechtesten Switch-Port des Jahres 2018 sein. Wie sich der Performance-Analyse aus dem Hause Digital Foundry entnehmen lässt, wurde die Switch-Portierung im grafischen Bereich um so ziemlich alles beraubt, was in irgendeiner Form für eine Urzeit-Atmosphäre sorgen könnte. Dabei wurde nicht nur der Detailgrad massiv heruntergeschraubt.

Darüber hinaus sorgen die Animationen der Urzeitwesen eher für unfreiwillige Lacher, während die Darstellung der Schatten – wenn man sie denn so nennen möchte – laut Digital Foundry schnell an selige Nintendo 64-Zeiten erinnern. Und dann wäre da ja auch noch die Framerate von „Ark Survival Evolved“, die regelmäßig einbricht und sich immer wieder dem Wert von 15FPS nähert. Bei einer von Digital Foundry geschätzten Auflösung von 360p bis 432p im Docked-Modus auch eine Leistung.

Sehen wir es positiv: Da sich die Ladezeiten mitunter auf mehr als zweieinhalb Minuten belaufen, bleibt zumindest ausreichend Zeit, sich physisch wie psychisch auf das technische Debakel einzustellen. Aber Spaß beiseite. Hoffen wir, dass Switch-Portierungen dieser Art die Ausnahme bleiben. Dass es auch anders geht, stellten die Jungs von Panic Button in der Vergangenheit mehrfach unter Beweis.

Wer sich selbst ein Bild von der Switch-Umsetzung von „Ark Survival Evolved“ machen möchte, wird beim folgenden Video fündig.

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