Battlefield 5: Verkaufszahlen bleiben hinter den Erwartungen zurück
Electronic Arts hat die Umsatzprognose für das aktuelle Fiskaljahr nach enttäuschenden Verkaufszahlen von "Battlefield 5" angepasst. Die Erwartungen des Publishers lagen höher.

Der First-Person-Shooter „Battlefield 5“ hat in diesem Weihnachtsgeschäft keinen leichten Stand. So muss man sich nicht nur mit einer starken Konkurrenz herumschlagen, sondern muss auch zahlreiche Kontroversen vergessen machen, die seit der Ankündigung im vergangenen Mai in aller Regelmäßigkeit aufkommen. Zuletzt hatte man erst die Änderungen an der Time to Kill zurückgezogen, nachdem man sich einer massiven Kritik der eigenen Fanbasis anhören durfte.

Nicht mehr der Hit-Garant

All dies resultiert letztendlich in vergleichsweise schwache Verkaufszahlen. Bereits in Großbritannien lagen die Launch-Verkäufe von „Battlefield 5“ mehr als 60 Prozent hinter denen des direkten Vorgängers „Battlefield 1“. In den USA konnte man sich im November auf Platz 3 festsetzen, während in Deutschland lediglich der sechste Platz herausgesprungen ist.

Somit ist „Battlefield 5“ offenbar nicht der Verkaufsschlager, den man sonst von der Shooter-Reihe gewohnt ist. Bei vielen Händlern wird der Titel bereits kurz nach der Veröffentlichung zu Rabattpreisen an die Kunden gebracht. Ein so schneller Preissturz spricht nicht für die Verkaufszahlen.

Inzwischen hat Electronic Arts auch entsprechende Konsequenzen gezogen und die Umsatzprognose für das aktuelle Finanzjahr von 5,55 Milliarden US-Dollar auf 5,20 Milliarden US-Dollar gesenkt.

Somit scheinen die Spieler nach der verwirrenden Veröffentlichungspolitik, den kontroversen Entwickleraussagen und den fehlenden Launch-Inhalten Abstand von „Battlefield 5“ genommen zu haben. In den kommenden Monaten sollen der kooperative Modus „Combined Arms“ und auch der Battle Royale-Modus nachgereicht werden.

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