PS5 und Next Xbox: Pachter spricht über mehrere Modelle und 240 FPS
In der kommenden Konsolengeneration könnten die Hersteller mehrere Modelle gleichzeitig anbieten, darunter jeweils eine Streaming-Version. Zumindest im Fall von Microsoft hält Michael Pachter dieses Szenario für recht wahrscheinlich.
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PS5 und Next Xbox: Pachter spricht über mehrere Modelle und 240 FPS
Michael Pachter schaut in die Zukunft.

Während weiterhin darüber spekuliert wird, ob die neuen Konsolen PlayStation 5 und Next Xbox in zwei Jahren oder doch erst 2021 an den Start gehen werden, ist eine weitere wichtige Frage offen: Möchte Microsoft zwei Konsolen auf den Markt bringen, wie es seit Wochen in der Gerüchteküche heißt?

Erst kürzlich tauchte gar ein Gerücht auf, in dem von vier Konsolen die Rede war, an denen die Redmonder derzeit arbeiten sollen. Dabei handele es sich um Revisionen für die aktuelle Xbox One-Generation inklusive Cloud-Streaming-Funktionen. Hinzu sollen sich dem Gerücht zufolge zwei unterschiedliche Varianten der Next Xbox gesellen. Namen wie Scarlett, Anaconda, Lockhart kamen bereits ins Gespräch.

Auch der Analyst Michael Pachter hat sich inzwischen dem Multi-Modell-Thema angenommen. Laut seiner Einschätzung ist es durchaus möglich, dass Microsoft zwei Xbox Scarletts – oder wie sie auch immer heißen mögen – in der Pipeline hat. Dabei könnte es sich einerseits um eine günstigere Streaming-Box und auf der anderen Seite um eine eher traditionelle Heimkonsole mit leistungsfähigeren Hardwarefunktionen handeln.

Gegenüber Gamingbolt erklärte Pachter:

„Ich erwarte eine abgespeckte Konsole, bei der nur der Download-Weg möglich ist und es keine Festplatte oder ein Laufwerk gibt. Ich denke, es wird ein Streaming-Gerät geben, beispielsweise eine 100-Dollar-Xbox-Konsole, die nicht mit 4K oder 240 Frames pro Sekunde läuft.

Und ich glaube, es wird eine teurere 400-Dollar-Konsole geben, die 4K, 240 FPS und Virtual Reality unterstützt. Ich weiß nicht, ob es ‚Modelle‘ sein werden. Ich glaube nicht, dass ihr völlig andere Geräte bekommen werdet.“

Ob Sony einen ähnlichen Pfad beschreiten wird, könne Pachter nicht sagen:

„Ob Sony so etwas macht? Ich denke, sie werden wahrscheinlich das 4K- und 240-FPS-Gerät haben, das PSVR unterstützt. Ob es ein PlayStation Now-Gerät gibt, das nur Streaming unterstützt, weiß ich nicht. Vielleicht gibt es jeweils zwei PlayStation- und Xbox-Geräte. Aber ich wäre überrascht, wenn es mehr als zwei geben würde. Und ich bin mir nicht sicher, ob sich Sony dazu verpflichtet hat.“

Letztendlich glaubt Pachter, dass Microsoft mit xCloud besser als die Konkurrenz in der Lage sein wird, sich in ein Zeitalter ohne Konsolen hinzuarbeiten. Dabei verweist der Analyst unter anderem darauf, dass Microsoft mit dem Play Anywhere-Feature schon jetzt einen plattformübergreifenden Weg wählt.

Wann die neuen Konsolen enthüllt werden sollen, steht weiter in den Sternen. Den bisherigen Gerüchten zufolge könnten die Ankündigungen im kommenden Jahr erfolgen.

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