Red Dead Online: Rockstar erklärt die geringe Geldvergabe
In "Red Dead Online" werdet ihr nicht unbedingt mit Belohnungen überschüttet. Ein Support-Mitarbeiter versuchte zu erklären, warum das so ist. Im Online-Part des Western soll über das Währungssystem ein realistisches Gefühl für die Epoche aufkommen.

In der vergangenen Woche ging die Beta von „Red Dead Online“ an den Start. Sie sorgt bei den Spielern nicht nur für Begeisterung, auch gibt es verschiedene Kritikpunkte.

Bemängelt werden beispielsweise die recht heftigen Ingame-Preise, die für verschiedene Dinge im Spiel verlangt werden, darunter Gegenstände, Kleidung, Waffen und Pferde. Mitunter müssen etliche Stunden gespielt werden, um sie sich leisten zu können. Nicht jeder Spieler hat Zeit, sich jeden Tag mehrere Stunden vor die Konsole zu setzen, was verschiedene erwerbbare Gegenstände nahezu unerreichbar wirken lässt.

Während noch unklar unklar ist, ob sich die Preise der Ingame-Gegenstände im Verlauf der Beta ändern werden und wie sie in Einklang mit den kommenden Mikrotransaktionen gebracht werden, sorgte eine Aussage von Rockstar für die Annahme, dass die recht hohen Preise und die gleichzeitig überschaubaren Verdienste unangetastet bleiben. Rockstar Games verweist auf den Realismus.

Zunächst hatte sich ein Spieler an den Kundendienst von Rockstar Games gewandt, um sich über die Ausschüttungen in „Red Dead Online“ zu beschweren. Laut seiner Ansicht ist das Währungssystem in „Red Dead Online“ fehlerhaft.

„Ich kann erkennen, dass es zwei Währungen gibt. Man kann das Leveln überspringen, um Gegenstände mit diesem ‚Gold‘-Zeug freizuschalten. Und ich kann anscheinend nur 10 Cents von jedem Körper plündern. Lasst ihr den Service über dieselbe Infrastruktur wie ‚Die Simpsons: Tapped Out‘ oder ‚Candy Crush‘ laufen?“, so der erboste User.

Wenig Geld für viel harte Arbeit

Der zuständige Support-Mitarbeiter gab zu verstehen: „Ich verstehe deine Sorge, dass du auf ein Problem mit der Red Dead Redemption 2-Online-Beta gestoßen sein könntest. Ich möchte dich aber darüber informieren, dass ein Spiel so entworfen wird. Um ein realistisches Gefühl des 18. Jahrhunderts bieten zu können, gibt es nur zwei Währungen und du bekommst nur sehr wenig Geld im Spiel für das Erledigen von viel harter Arbeit.“

In den vergangenen Tagen wurden zu den Preisen und Belohnungen einige Berechnungen durchgeführt. Demnach müsst ihr, um beispielsweise einen Araber kaufen zu können, bis zu 330 Stunden spielen. Die Schnellreise im Camp kann sogar bis zu 980 Stunden an Spielzeit in Anspruch nehmen.